Sturm "Sabine": Erste Zwischenbilanz für den Kreis Fulda

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Bislang wurden von den Feuerwehren über 111 Einsätze abgearbeitet / Aktuell in der Petersberger Straße in Fulda

Fulda - Seit Sonntagmittag fegt das Orkantief "Sabine" mit Geschwindigkeiten von bis zu 145 Kilometern je Stunde über Osthessen. Der Sturm wird aller Voraussicht nach bis Dienstag anhalten.

Laut Brandoberinspektor Thomas Steinbrucker, Sachbearbeiter in der Leitstelle Fulda, hat "Sabine" die Feuerwehren im Landkreis Fulda im Laufe der vergangenen Stunden auf Trab gehalten. Es wurden in den betroffenen Gemeinden bis jetzt 111 Einsätze abgearbeitet, die zumeist durch umgestürzte Bäume oder beschädigte / abgedeckte Dächer verursacht wurden. Aktuell ist die Feuerwehr in der Petersberger Straße im Einsatz, da von einem Dach Ziegel herabgefallen sind. Der betreffende Abschnitt des Bürgersteigs wurde gesperrt. Zudem sind die Straßenmeistereien und Bauhöfe  nach wie vor im Dauereinsatz, um die Schäden zu beseitigen.

Durch umstürzende Bäume oder herabfallende Äste beziehungsweise Baumkronen besteht entlang von Straßen und Wegen im Wald zum Teil Lebensgefahr. Nach dem Sturm werden zunächst die öffentlichen Straßen wieder freigeschnitten.

Vom Sturm geschädigte Wälder sollten nach Auskunft von Florian Wilshusen, Leiter des Forstamtes Hofbieber, auch nach "Sabine" wegen der erhöhten Gefahrenlage nicht betreten werden. Bis alle Gefahren im Wald beseitigt sind, wird es voraussichtlich bis April dauern. Bis dahin bittet das Forstamt Hofbieber um besondere Vorsicht bei Waldbesuchen.

Im Netzgebiet der RhönEnergie Fulda hat "Sabine" bislang zu keinen längeren großflächigen Unterbrechungen der Stromversorgung geführt. In der Nacht vom Sonntag auf den Montag kam es lediglich in Bimbach zu einem größeren Stromausfall, nachdem ein Ast auf eine Mittelspannungsleitung gefallen war. Nach 18 Minuten konnte die Versorgung der betroffenen 20 Trafostationen wiederhergestellt werden.

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