Ein Sturmtief droht: Ab Sonntagabend wird es stürmisch in der Region

Schwere Sturmböen drohen und könnten am Montagmorgen den Berufsverkehr beeinträchtigen.

Osthessen - Am Sonntagabend drohen schwere Sturmböen auch im Flachland und in den Mittelgebirgen. Der „Deutsche Wetterdienst“ (DWD) kündigt am Sonntag von Nordwesten aufkommenden Südwest- bis Weststurm an, der bis Montagmorgen das ganze Land erreicht. „Dabei sind verbreitet (schwere) Sturmböen 9 bis 10 Bft wahrscheinlich, orkanartige Böen 11 Bft nicht ausgeschlossen“, schreibt der DWD auf seiner Website.

Auf den Bergen wird volle Orkanstärke (12 Bft) erwartet, in einigen exponierten Kamm- und Gipfellagen sogar mehr als 140 Stundenkilometer. „Am Abend und in der Nacht zum Montag insbesondere in den nördlichen Landesteilen sind einzelne kurze, aber heftige Gewitter mit der Gefahr schwerer Sturm- oder orkanartiger Böen möglich. Außerdem erwartet der „DWD“ in den westlichen Mittelgebirgen mit geringer Wahrscheinlichkeit markanten Dauerregen mit Mengen um oder über 25 Litern pro Quadratmeter.

Am Montag weht laut „DWD“ weiterhin starker bis stürmischer West-Südwestwind mit der Gefahr von (schweren) Sturmböen. Vor allem in Verbindung mit kräftigen Schauern oder kurzen Gewittern sind auch orkanartige Böen nicht ausgeschlossen. Am Dienstag und Mittwoch soll es weiterhin sehr windig bis stürmisch sein, wahrscheinlich aber nicht mehr so stark wie zuvor. „Gleichwohl wird ein weiteres Sturmmaximum nicht gänzlich ausgeschlossen“, so der DWD. Darüber hinaus gebe es im Bergland zunehmend in Schnee übergehenden Niederschlag.

„Stürmische Tage stehen uns in ganz Deutschland bevor. Das öffentliche Leben wird durch die Sturmserie beeinträchtigt“, warnt auch „wetter.com“. „Nachdem der letzte Sturm zu Wochenbeginn besonders den Süden Deutschlands und die Alpen getroffen hat, droht jetzt eine deutschlandweite Sturm- beziehungsweise Orkanlage, die zusätzlich auch noch über Stunden anhält“, sagt „RTL“-Meteorologe Björn Alexander auf „wetter.de“. Ein eher untypisches Wetterszenario bedroht laut dem Internet-Portal ganz Deutschland.

„Das Tief entwickelt sich über der Ostküste der USA und dann zu einem mächtigen Orkanwirbel, der am Sonntag die Britischen Inseln erreicht und mit seinem Zentrum weiter nach Skandinavien zieht. Das Besondere: Ein extrem großes Windfeld.“

Das Sturmtief trägt den Namen „Sabine“ und soll nur eine Stufe unter dem Orkan „Kyrill“ aus dem Jahr 2007 liegen. Neben Deutschland sind auch die europäischen Nachbarländer betroffen.

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