Support für Geldautomaten wird beendet

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Osthessen. Die meisten Geldautomaten laufen mit dem veralteten System "Windows XP". Wir haben nachgefragt, was das für Kunden bedeutet.

Hünfeld. Wer Geld von seinem Konto benötigt, geht meist zu einem Geldautomaten und macht sich wenig Gedanken darüber, wie dieser eigentlich funktioniert. Kontoauszugsdrucker und Geldautomaten sind Computer, die mit einem Software-Betriebssystem laufen. Weltweit gibt es rund 2,2 Millionen Geldautomaten. 21 davon gehören zur "VR-Bank NordRhön".

Auch diese laufen mit "Win­dows XP", bei dem die Herstellerfirma "Microsoft" am 8. April den Support, also die Produktunterstützung, komplett einstellt.  "Das ist für uns kein Problem", sagt Jörg Bachmann, Marketingleiter der Hünfelder Genossenschaftsbank: "Unsere Automaten sind alle an das Rechenzentrum ,Fiducia’ angeschlossen, das bundesweit 23.000 Automaten betreut", sagt er. "Fiducia" habe einen Suppurt-Verlängerungsvertrag mit "Microsoft" geschlossen.

"Bis zum Jahr 2017 müssen alle unsere Automaten auf ,Windows 7’ umgestellt sein. Das ist aber auch kein Problem, denn bei 99 Prozent unserer Geldautomaten und Kontoauszugsdrucker reicht eine Software-Umstellung." Das übrige eine Prozent sind Automaten, die aufgrund ihres Alters ausgemustert werden und durch neue Geräte – natürlich mit neuem Betriebssystem – ausgerüstet sind.

sicherheitsprobleme wird es laut Bachmann auch nach dem 8. April an den Automaten der "VR-Bank NordRhön" nicht geben. "An sich ist das Betriebssystem eines Geldautomaten oder Kontoauszugdruckers nicht so komplex wie es beispielsweise bei einem PC", sagt er.

Laut Bachmann wird es für die Kunden der "VR Bank NordRhön" zu keinerlei Problemen oder Einschränkungen kommen – auch nach dem Stichtag 8. April nicht. Für die Änderung des Betriebssystems bis 2017 wird "Fiducia" die neue Software überwiegend nachts einspielen, um den Service für die Kunden so wenig wie möglich einschränken zu müssen.

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