Tarek Al-Wazir besucht EDAG in Fulda

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Minister am Entwicklungsstandort der EDAG Engineering GmbH: "Zukunft hat, wer Zukunft schafft. Innovation sichert Wettbewerbsvorteil."

Fulda. Hessens Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, Tarek Al-Wazir, würdigte am heutigen Montagmorgen durch seinen Besuch beim Fuldaer Entwicklungsdienstleister "EDAG" dessen Engagement im Bereich Innovation.

Bereits im vergangenen Jahr wurde das Unternehmen durch die Wahl zum "Hessen Champion" als innovativstes Entwicklungsunternehmen in der Automobilindustrie von der hessischen Landesregierung ausgezeichnet.  Mit dem Wettbewerbsbeitrag "Genesis", der  das Potenzial des generativen Fertigens (3-D-Druck) für die Automobilindustrie eindrucksvoll aufzeigte, konnte "EDAG" die Jury überzeugen. Mit dem neuesten Concept Car "EDAG Light Cocoon", das auf dem Genfer Automobilsaison 2015 Weltpremiere feierte, hat EDAG ihre Ansätze für einen zukünftigen, ultimativen Fahrzeugleichtbau weiter entwickelt und konkretisiert. Die präsentation der Sportwagenstudie, die generativ gefertigt wurde und auf einem bionischen Grundkonzept basiert, stand im Mittelpunkt des Besuchs von Al-Wazir.

"Als  Entwicklungsunternehmen der Automobilindustrie verfolgen wir das Ziel, die Mobilität von morgen für unsere Kunden zukunftssicher und nachhaltig zu gestalten. Dabei haben wir die Technologiebereiche ,Leichtbau' und ,Elektromobilität' sowie ,Car-IT' als entscheidende Zukunftsthemen der Branche identifiziert und bereits vor fünf Jahren entsprechende Competence Center in unserem Unternehmen installiert, um unabhängig zum Tagesgeschäft neuartige Mobilitätskonzhepte zu entwicklen, erläuterte Harald Poeschke, COO und einer der drei Geschäftsführer der EDAG Engineering GmbH dem Minister und den zahlreichen Pressevertretern.

Neben der Präsentation der Concept Cars informierte sich Al-Wazir in den Vorträgen von Dr. Martin Hillebrecht (Leiter des EDAG Kompetenzzentrums "Leichtbau) und Heiko Herchet (Leiter des EDAG Kompetenzzentrums "elektromobilität/Car-IT") detailliert über das zukunftsgerichtete Leistungsspektrum der EDAG.

Wirtschafts- und Verkehrsminister Al-Wazir sagte, "der Besuch der EDAG hat mir gezeigt, dass vieles, was heute noch wie Zukunftsmusik klinkgt, in einigen Bereichen schon sehr nahe an der Wirklichkeit ist". Es sei augenscheinlich, dass durch neue Denkansätze, verbunden mit dem Einsatz neuer Fertigungstechniken, wie dem 3-D-Druck, völlig neue und innovative Lösungen gefunden werden könnten. Diese frühzeitig, und vor allem vor den Wettbewerbern zu finden, sei eine Herausforderung für alle Wettbewerber und werde immer wieder von der EDAG hervorragend praktiziert. "Unternehmen wie EDAG zeigen, dass wir in Hessen ganz vorne dabei sind, wenn es darum geht, Produkte von morgen zu entwicklen", so der Minister.

Hintergrund

Die "EDAG Group" entwickelt als größtes unabhängiges Engineering-Unternehmen der Automobilindustire komplette Fahrzeuge und Produktionsanlagen. Weltweit arbeiten rund 7.800 Mitarbeiter/Innen an 70 Standorten an der Mobilität der Zukunft. Allein in Hessen sind etwa 1.400 Mitarbeiter an den Standorten Fulda, Wiesbaden und Rüsselsheim tätig. Aktuell befinden sich bei der EDAG bundesweit 460 junge Menschen (220 davon in Hessen) in Ausbildung oder einem dualen Studium. Mit einer Ausbildungsquote von über zehn Prozent zählt die EDAG-Gruppe bundesweit zu den stärksten Ausbildungsbetrieben.

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