Tauben-Fütterin vor Gericht: 21 Verfahren warten noch

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Heute sollte sich eine Taubenfütterin vor Gericht verantworten. Jedoch ist sie zum wiederholten Mal nicht erschienen.

Wegen mittlerweile 22 Verfahren muss sich eine Frau aus Fulda vor dem Amtsgericht verantworten. Am Mittwoch kam es zur ersten Verhandlung bezüglich eines nicht bezahlten Bußgeldbescheid wegen Taubenfütterns in der Innenstadt. Die Angeklagte war auch zum zweiten Ladungstermin nicht erschienen. Den ersten Termin musste Richter Christoph Mangelsdorf wegen einer nicht fristgerechten Ladung verschieben. Zu diesem Termin waren es noch 18 Vergehen, am zweiten Verhandlungstermin bereits 22.

„Die Beklagte hat keinen Rechtsbeistand gefunden und ist deshalb nicht erschienen“, erzählt Alja Epp-Naliwaiko, die von der Angeklagten gebeten worden ist, vor Gericht auszusagen. „Sie muss sich um einen Anwalt kümmern und sollte sich überlegen, wie die ganze Sache weitergeht“, so Richter Mangelsdorf. Das Bußgeld von 60 Euro muss die Angeklagte trotz ihres Nicht-Erscheinens zahlen. Dazu kommen noch die Bearbeitungsgebühren. Somit beläuft sich die Summe auf 88,50 Euro.

Am 9. April wird die Taubenfütterin wieder vor Gericht stehen. Doch dieses Mal wird es um Bußgeldbescheide in Höhe von 1.000 Euro gehen, – Höchstsatz bei dieser Ordnungswirdigkeit – denn B. ist Wiederholungstäterin.

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