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20 tegut-Betriebswirte am Bildungsunternehmen Dr. Jordan verabschiedet

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Fulda. Dass Berufsbilder heute eine Halbwertzeit von nur wenigen Jahren haben, verdeutlichte Prof. Dr. Lothar Jordan anlässlich der Verabschiedung der 20 tegut-Absolventen, die  nach drei Jahren im dualen Studium jetzt als Betriebswirte ganz unterschiedliche Funktionen im Unternehmen tegut…übernehmen werden. "Leben und Karriere waren früher einmal klar und fremdbestimmt, heute ist vieles unklar und die Freiheit immens. Die Kontinuität, die noch vor einer Generation im Berufsleben herrschte, ist dahin." Dr. Jordan führte weiter aus, dass sowohl Akademiker als auch Facharbeiter in Zukunft einen hohen Stellenwert auf dem Arbeitsmarkt genießen werden – der Mangel in beiden Bereichen sei bereits heute klar erkennbar: "Also eine überaus positive Nachricht für Sie, sind Sie doch durch Ihr duales Studium geradezu optimal für die nächsten Jahre  gewappnet. Ich bin überzeugt, dass Ihre berufliche Zukunft eine ganze Reihe voller Trampoline bereithält.

Sie sind exzellent vorbereitet, weil Sie durch Ihre Ausbildung auf die Wechselfälle des Arbeitsmarktes flexibel reagieren können."

Über die Spaß-Gesellschaft auf der einen Seite und die Ernsthaftigkeit des Lebens andererseits referierte vom tegut-Vorstand Wolfgang Gutberlet und erläuterte, dass der Unterschied vielen Menschen heute nicht mehr bewußt sei. "Vieles wird als Spiel empfunden." Dabei sei das Wesentliche am Spiel, das es keinen Zweck erfülle. Immer die Ernsthaftigkeit im Denken und Handeln zu verinnerlichen, dies empfahl Gutberlet den Absolventen.

Karl-Heinz Brand, tegut-Geschäftsleitung-"Mensch und Arbeit", beglückwünschte die Absolventen und erinnerte daran, dass die eigentliche Herausforderung für die jungen Betriebswirte als Vorgesetzte darin bestehe, Arbeitsgemeinschaften aufzubauen und zu leben: "Menschen sind vor allem glücklich, wenn sie ihre Fähigkeiten anwenden und entwickeln können und Feedback bekommen. Rückmeldungen von Ihren Kunden oder Ihrem Chef erlauben Ihnen, Ihre eigene Position einzuschätzen und zu überdenken." Brand überreichte als symbolisches Geschenk ein Zitronenbäumchen: Seine Früchte hätten viel Vitamin C, seien gut für die Gesundheit und bräuchten Pflege, einen guten Standort sowie Anerkennung und Wertschätzung, um Früchte zu tragen: "Wer es aber nur auf die Früchte abgesehen hat, wird daran keine Freude haben," – und zog damit eine Parallele zur Führung von Menschen.

Die Studienvertreter Marcel Kinne und Matthias Keudel ließen die vergangenen Jahre Revue passieren. Anfangs sei die Freude über die Auswahl mit Nervosität angesichts der großen Herausforderung gepaart gewesen, aber schnell habe sich die Begeisterung durchgesetzt. Vor allem durch die Wohngemeinschaften beim Workshop "Theater" sei die Gemeinschaft zusammengewachsen.

Bestanden haben: Stefanie Baumann, Mario Ebhardt, Karina El Karzazi, Florian Freitag, Sandra Füchsel, Toni Haschke, Daniel Hess, Andrej Jägle, Matthias Keudel, Marcel Kinne, Andreas Klinko, Dirk Langer, Simon Langlouis, Michael Lerner, Boris Loch, Mathias Mohr, Lena Pohl, Matthias Räßler, Caroline Sandner und Thomas Schlothauer.

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