Bäckerei "herzberger" jetzt endgültig bei "Tegut"

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Jetzt können die Prozesse zur Verschmelzung der Unternehmen anlaufen

Fulda - Zukünftig gehört die "herzberger Bäckerei" zur "Tegut"-Gruppe. Das grüne Licht des Kartellamtes und der Aufsichtsgremien macht den Weg frei. Die gesamte Gesellschaft wird übernommen und produziert weiterhin für "Tegut" und Drittkunden. In den rund 280 Supermärkten werden die Kunden nach der Übernahme die Brot- und Backwaren weiterhin in Bio-Verbandsqualität finden.

Bis 2013 waren beide Unternehmen Teil von "Tegut". Nach dem Übergang des Handelsgeschäftes und der Logistik von "Tegut" zur Genossenschaft "Migros Zürich" war die "herzberger Bäckerei" ein Teil der "W-E-G Stiftung & Co. KG". "Tegut" blieb der Hauptabnehmer der produzierten Brot- und Backwaren.

„Wir freuen uns, dann wieder innerhalb der Unternehmensgruppe die Kundenwünsche umzusetzen. Die Abstimmung zwischen Vertrieb und Produktion erfolgt nun direkt“, freut sich Thomas Gutberlet nach der finalen Vertragsunterzeichnung. Der "Tegut"-Geschäftsführer betont, dass nun endlich gestartet werden kann: „In den letzten Wochen konnten wir Pläne schmieden, aber erst jetzt dürfen die Prozesse anlaufen, die beide Unternehmen verschmelzen“.

Themen wie der optimale Logistikprozess, die Vernetzung der IT oder die formale Eingliederung der Mitarbeiter in die "Tegut"-Gruppe stehen nun an erster Stelle. Derzeit sind 165 Mitarbeitende in der "herzberger" beschäftigt. Ziel sei es, dass die Kunden, trotz der neuen Kooperationsgrundlagen, auf die gewohnten "herzberger"-Produkte zählen können.

Neue Ideen rund um das Sortiment habe man auch schon, ergänzt Eloy Gut. Denn der Bedarf an Brot- und Backwaren in Bio-Qualität steige ungebremst bei den "Tegut"-Kunden aber auch im gesamten Markt. Mit dem Kauf sei man für die Zukunft strategisch noch besser aufgestellt. Für das Geschäftsleitungsmitglied – verantwortlich für den Einkauf – ist klar, dass nun auch im Sinne der Drittkunden in die Produktionsanlagen investiert werden kann. „Wir nutzen die Chance, den Produktionsprozess nun genau zu durchleuchten und auf den neusten technischen Stand zu bringen“. Ende Mai sollen bereits erste kleinere Umbauarbeiten im laufenden Betrieb starten.

„Mit dem Know-How unserer Mutter ,Migros' und dem seit 1992 aufgebauten Fachwissen der ,herzberger Bäckerei' rund um die nachhaltige Bio-Produktion können wir uns nun auch für das Drittkundengeschäft gut aufstellen“, so Gut. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

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