In den Tiefen des Weltalls: Kinoscout Matthias Kramer hat sich den neuen Alien-Film angesehen

"Alien: Covenant" heißt der neue Film der Reihe. Ob sich das Anschauen lohnt, sagt Kinoscout Matthias Kramer.

In den Tiefen des Alls empfängt das Kolonialisierungsraumschiff „Covenant“ ein Signal von einem fremden Planeten. Als die Crew auf dem Planeten landet um den Signal nachzugehen, erwartet sie zunächst ein paradiesischer Ort. Doch schon bald müssen sie sich einer enorm gefährlichen Lebensform entgegenstellen…

„Alien: Covenant“ ist der Nachfolger von „Prometheus“ und setzt somit die Vorgeschichte der berühmten „Alien“-Reihe fort. Leider erreicht der Film nicht ganz an die Klasse des Vorgängers. Im Gegensatz zu „Prometheus“ verläuft die Geschichte hier teilweise zu konventionell, routiniert und vorhersehbar. Zwar besitzt der Film einige spannende Momente, große Überraschungen bleiben allerdings aus.

Dafür ist der Film aber düsterer und blutiger ausgefallen, was besonders Horror-Fans freuen dürfte. Optisch bietet der Film ebenfalls tolle Bilder, reicht aber auch hier nicht an den Vorgänger ran. Die Spezialeffekte sind jedoch allesamt gelungen und es ist auch erfreulich, dass man diesmal auf die unnötige 3D-Technik verzichtet hat. Schauspielerisch sticht vor allem wieder Michael Fassbender hervor, die restlichen Darsteller sind allerdings eher auf 08/15-Niveau anzusiedeln.

„Alien: Covenant“ bietet unterm Strich gut gemachten Science-Fiction-Horror, kommt aber nicht an den Vorgänger „Prometheus“ und schon gar nicht an die geniale „Alien“-Reihe ran.

Regie: Ridley Scott

Darsteller: Michael Fassbender, Danny McBride, Billy Crudup

Bundesstart: 18.05.2017

FSK: 16 Jahre

Kinoscout-Bewertung: 4 von 5 Sternen

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