Tödliche Schüsse auf 19-Jährigen: Verfahren erneut eingestellt

Der Ort des Geschehens im Fuldaer Münsterfeld im April 2018.
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Der Ort des Geschehens im Fuldaer Münsterfeld im April 2018.

„Beschuldigter Polizeibeamter handelte in gerechtfertigter Notwehr“

Fulda. Die Staatsanwaltschaft Fulda hat das Ermittlungsverfahren im Zusammenhang mit dem Tod eines 19-jährigen afghanischen Asylbewerbers im April 2018 im Rahmen eines Polizeieinsatzes im Münsterfeld mit Verfügung erneut eingestellt.

Auf die durch den Bruder des Verstorbenen gegen die am 27. Juli 2019 erfolgte Einstellung des Verfahrens eingelegte Beschwerde hin hatte die Staatsanwaltschaft Fulda –

nach Prüfung derselben durch die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main – die Ermittlungen wieder aufgenommen.

Es wurden unter anderem mehrere an dem damaligen Polizeieinsatz beteiligte Beamte unter Einbeziehung eines zwischenzeitlich durch einen Zeugen übergebenen Videos ergänzend staatsanwaltschaftlich vernommen. „Hierdurch haben sich auf tatsächlicher Ebene keine von dem ehemals als erwiesen angesehenen Sachverhalt erheblich abweichenden Umstände ergeben. Es verblieb daher bei der ursprünglichen rechtlichen Bewertung, wonach die durch den beschuldigten Polizeibeamten abgegebenen und letztendlich tödlichen Schüsse durch Notwehr gerechtfertigt waren“. So die Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft vom Mittwoch.

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