Tolles Ergebnis: Projekt „Fulda Futur“ endet dieses Jahr

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Am gestrigen Dienstag wurden die Ergebnisse des Projektes "Fulda Futur" vorgestellt.

Fulda - Nach drei Jahren endet das Projekt „Fulda Futur“ erfolgreich. Zur Abschlusspräsentation wurde am Dienstag in die Räume von „Perspektiva“ eingeladen. Dort wurden die Ergebnisse der vergangen Jahre vorgestellt und ein Ausblick in die Zukunft gegeben. Das Projekt wurde im Rahmen einer Inklusionsinitiative des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales ins Leben gerufen. „Fulda Futur“ hilft Menschen mit einer Beeinträchtigung bei der Suche nach geeigneten Ausbildungs- und Arbeitsplätzen. Das Projekt wurde durch das Kreisjobcenter Fulda, die Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda und „Perspektiva“ konzipiert und vor Ort gemeinsam mit vielen Partnern und Unternehmen umgesetzt.

„Die gute Zusammenarbeit wird fortgesetzt“, ist sich Projektleiter Ulrich Nesemann sicher. Insgesamt 77 Teilnehmer wurde erfolgreich an das Kreisjobcenter Fulda und die Agentur für Arbeit übergeben. 33 Teilnehmer erhielten einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz im öffentlichen Dienst. „Die Arbeit von ,Fulda Futur’ ist nicht umsonst gewesen – vielleicht entwickelt sich aus diesen Ansätzen sogar ein Regelgeschäft“, so Nesemann. Denn noch ist nicht sicher, wie es mit dem Projekt beziehungsweise mit dem Thema inklusives Arbeiten weitergeht. Am 14. und 15. Februar wird ein bundesweiter Fachtag bei „Perspektiva“ stattfinden, bei dem dieses Thema besprochen wird.

„Das Projekt ist gut gelungen, unser Arbeitsmarkt braucht Menschen mit Behinderungen“, resümiert Landrat Bernd Woide. Und Waldemar Dombrowski von der Agentur für Arbeit Bad Hersfeld-Fulda ist sich sicher: „Wir werden gemeinsam fortfahren.“

Der Bund hat das Projekt mit 350.000 Euro unterstützt. Dafür setzten sich der Bundestagsabgeordnete Michael Brand und die frühere Bundestagabgeordnete Birgit Kömpel ein. „,Fulda Futur’ ist ein Gemeinschaftswerk“, so Brand. Er verspricht, für den Erhalt solcher Projekte zu kämpfen. „Jetzt gilt es weiterzumachen und weiter zu bohren. Ich finde, was in Fulda geleistet wurde, ist außerordentlich.“

Auch Rainer Sippel, Geschäftsführer „antonis-Netzwerk Mensch“, zeigt sich vom Projekt begeistert. „Wir sind in Gesprächen: Wie können wir den Übergang von der Schule zur Arbeit noch besser gestalten?“, erklärt Sippel.

„Perspektiva“-Geschäftsführer Michael Bien freute sich über das große Interesse an den Ergebnissen des Projekts.

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