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Tourismusbeirat der Stadt Gersfeld nimmt Arbeit auf

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Freuen sich auf das ehrenamtliche Engagement im Sinne des Gersfelder Tourismus: Marc Andre Aßmann, Julius Baier, Dr. Tanja Weber, Boris Kiauka, und Jens Wahl .
Freuen sich auf das ehrenamtliche Engagement im Sinne des Gersfelder Tourismus: Marc Andre Aßmann, Julius Baier, Dr. Tanja Weber, Boris Kiauka, und Jens Wahl . © Privat

Der Startschuss ist gefallen: Nachdem die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Gersfeld Ende vergangenen Jahres die Einrichtung eines Tourismusbeirats beschlossen hat, nimmt dieser jetzt umgehend seine Arbeit auf.

Gersfeld. Grundsätzlich soll der Tourismusbeirat die kommunale Verwaltung und die Gremien der Stadt Gersfeld in Fragen des Tourismus beraten. Dazu wurde eine detaillierte Geschäftsordnung erarbeitet und die Mitglieder des Beirats gewählt. Vorsitzender ist danach Julius Baier, der Gersfelder betreibt die Pizzeria Roma, sein Stellvertreter ist Boris Kiauka, Geschäftsführer von Peterchens Mondfahrt, Papillon Paragliding Wasserkuppe und des Feriendorfes Wasserkuppe.

Weiterhin mit von der Partie ist als Schriftführer der Informatiker Marc Andre Aßmann, der ebenfalls als Fotograf und Mitarbeiter des Landhauses Rhönium engagiert ist. Als dessen Stellvertreter fungiert Jens Wahl, der den Forellenhof im Vorort von Altenfeld betreibt. Als Abgeordnete und damit Bindeglied zur Stadtverordnetenversammlung gehört die Tierärztin Dr. Tanja Weber dem Beirat an.

Wenn es nach der Geschäftsordnung geht, dann hat der ehrenamtlich tätige Beirat ein breites Repertoire an Möglichkeiten - und Aufgaben, den Tourismus in Gersfeld voranzubringen. Oder besser gesagt, wieder auf die Beine zu bringen, denn die Übernachtungszahlen sind rückläufig, die Attraktionen in Gersfeld zurückgefahren und es fehlt an einer hauptamtlichen Leitung der Tourist Info.

Dazu erläutert Julius Baier: „Wir möchten Gersfeld wieder attraktiv für den Gast machen und werden dazu ein Konzept zur Weiterentwicklung der Stadt Gersfeld einbringen, das umsetzbar ist und klare Handlungsfelder beinhaltet. Die Umsetzung unserer Ideen kann dann nur mit vereinten Kräften erfolgen, denn wir geben Empfehlungen und erarbeiten Vorschläge rund um das Thema Tourismus.“

Die ersten Schritte dazu stellt Boris Kiauka dar: „Wir werden jetzt mit fachkundiger Unterstützung aus dem Bereich Tourismus und Marketing den Status quo der Tourismusregion Gersfeld unter die Lupe nehmen, um zuerst einmal zu sehen, wo wir stehen, wo Handlungsbedarf ist und was dringend in welchem Zeitrahmen geschehen muss, um den Dornröschenschlaf der Stadt Gersfeld zu beenden.“ Um diese Schritte umsetzen zu können, wurden 15 000 Euro in den Haushalt der Stadt Gersfeld eingestellt.

Der Beirat betont unisono, dass er sich auf die Zusammenarbeit mit und für die Stadt Gersfeld sehr freue und aus der detailliert aufgeführten Geschäftsordnung für den Tourismusbeirat auch erkennbar sei, dass das Bestreben der Stadtverordneten keine Worthülsen seien, sondern ernsthafter Wunsch, den Tourismus zu beleben. 

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