Traditionsgasthaus investiert in die Zukunft

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Das Gasthaus Florenberg baut um: 36 Betten und ein neuer Festsaal entstehen. Bauherrin Leonora Frohnapfel lud zum Richtfest ein.

Künzell. Bei frisch gezapftem Bier und Leckereien vom Grill feierte Bauherrin Leonora Frohnapfel mit Planern, Architekten und den ausführenden Gewerken am vergangenen Mittwoch auf dem Florenberg in Künzell Richtfest. Im Biergarten, mit Blick auf den Neubau, in dem ab Herbst dieses Jahres 18 moderne Gästezimmer und ein neuer Festsaal untergebracht sein werden, wurde gemeinsam auf die gute Leistung der Gewerke angestoßen und in Erinnerungen geschwelgt.

"Vor rund zwei Jahren habe ich mich entschieden, die elterliche Gaststätte um einen Hotelanbau zu erweitern. Im September vergangenen Jahres konnte dann mit einem lachenden und einem weinenden Auge der Abriss des alten Saals durchgeführt werden. Seit November entsteht, mit der Hilfe vieler fleißiger Hände, an dessen Stelle ein moderner Anbau, der sicherlich auch unsere Gäste begeistern wird", würdigte Bauherrin Frohnapfel die Leistung aller beteiligten Firmen – insbesondere der Rützel Bau GmbH, die für den Rohbau verantwortlich zeichnete.

Dass die Gaststätte auf dem Florenberg auch die kommenden Jahre Bestand haben wird, darüber freute sich insbesondere Gastronom Günter Frohnapfel. "Seit 1711 lädt das Traditionsgasthaus zum Verweilen ein. Bereits mein Großvater Rochus Frohnapfel und mein Vater Erich Frohnapfel waren Wirte auf dem Florenberg. Dass jetzt meine Tochter in diese Fußstapfen tritt, erfüllt mich mit Stolz."

Wer einmal auf dem 385 Meter hohem Florenberg war weiß, der Blick in die Rhön hat es von hier aus in sich – sei es aus dem Restaurant oder vom Biergarten aus. "Eines unserer Anliegen bei der Planung war es, möglichst viele der 18 Zimmer Richtung Wasserkuppe und Co. auszurichten, ohne das Bestehende zu beeinträchtigen. Um den Blick voll auskosten zu können, sind sowohl die Zimmer, als auch der neue Saal mit großen, bodentiefen Panoramafenstern ausgestattet. Im Büro nennen wir das Projekt daher liebevoll ,Schaufenster zur Rhön'", erklärte Timo Schütrumpf vom Architekturbüro Herbert Architekten die Maßgaben.

Nach dem traditionellen Richtspruch durch Zimmermann Stephan Göb wurde bis in die späten Abendstunden ausgiebig gefeiert. Dazu beigetragen hatte das Hochstiftliche Brauhaus Fulda, das die Schankanlage nach dem Abriss nun zum Richtfest pünktlich wieder aufstellte und so den durstigen Kehlen zu Abkühlung verhalf. Und auch die Seele des "Berg300" – ein Bier das es nur auf dem Florenberg gibt – durfte zum Fest natürlich nicht fehlen.

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