Tragisches Geschehen in Großenlüder: Obduktion schließt Fremdverschulden aus

Staatsanwaltschaft Fulda äußert sich zum Tod eines Ehepaares aus Großenlüder

Großenlüder - Ein sehr tragisches Geschehen dürfte sich in einem Bauernhaus in Großenlüder abgespielt haben. Dort war am Freitagnachmittag die Leiche einer 67-Jährigen sowie ihr schwer verletzter 69 Jahre alter Ehemannes entdeckt worden. Dieser starb später im Klinikum Fulda.

Wie die Staatsanwaltschaft Fulda nun mitteilt, wird seitens der Ermittlungsbehörden vorläufig "von zwei zeitlich verbundenen Unglücksfällen ausgegangen". Die Obduktionen beider Verstorbener hätten keinen Anhaltspunkt für ein Fremdverschulden ergeben.

Nach den bisherigen Ermittlungen sei zu vermuten, dass die Ehefrau am Donnerstagmorgen, 6. August, als sie allein zuhause war, einen medizinischen Notfall erlitt, durch den sie gegen 9 Uhr verstarb. Bei seiner Rückkehr in das Wohnhaus am gleichen Tag gegen 17 Uhr dürfte der Ehemann die Verstorbene aufgefunden haben, danach dürfte es zu einem so genannten "Sturzgeschehen" gekommen sein, aufgrund dessen er in eine hilflose Lage geriet und schließlich nach Einlieferung in das Krankenhaus am Abend des Folgetages starb.

Weitere toxikologische und histologische Untersuchungsergebnisse durch die Rechtsmedizin Gießen bleiben abzuwarten.

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