Trampolinspaß ohne Ende: Sprungpark „Cosmic Arena“ eröffnet heute

Die "Cosmic Arena" in Marbach beim Pressetermin.
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Die "Cosmic Arena" in Marbach beim Pressetermin.

Endlich ist es soweit: Man muss nicht mehr weit fahren, um sich dem Trampolin-Vergnügen hinzugeben.

Petersberg - „Unsere Idee war, in der Region etwas anzubieten, was es bis dato noch nicht gab“, sagt Ralph Görlich über die „Cosmic Arena“, die am heutigen Samstag in einer ehemaligen Tennishalle in Marbach eröffnet. Rund 1,3 Millionen Euro haben er und Martin Geisendörfer in die Hand genommen, um ein galaktischen Sprungpark zu bauen. 40 Tonnen Stahl sind allein in den Gerüsten für die Trampoline verbaut.

Die ersten Pläne entstanden im April dieses Jahres, die Umbauarbeiten begannen Mitte Juli. Was in den zwei Monaten entstanden ist, kann sich sehen lassen. Die „Cosmic Arena“ macht ihrem Namen alle Ehre. Allein die Wand- und Deckengestaltung katapultiert die Besucher gleich ins Weltall. Sound- und Lichtanlage (unter anderem mit Schwarzlicht) sind ebenfalls auf dem neuesten Stand.

Menschen in Bewegung bringen

„Mit unserer Idee haben wir bei der Gemeinde Petersberg ein offenes Ohr gefunden“, sagt Geisendörfer. Gemeinsam mit Görlich ist er Investor und Geschäftsführer der „Cosmic Arena“. Zudem seien Firmen gefunden worden, die in der Kürze der Zeit alles geleistet haben, was möglich war. „Ich freue mich darauf, wenn wir Menschen in Bewegung bringen“, sagt Görlich. Denn er möchte nicht nur denjenigen ein Angebot machen, die zum Spaß springen möchten, sondern er sieht auch den Gesundheits- und Fitnessaspekt des Trampolinspringens. „Wir haben Möglichkeiten für alle Altersgruppen, auch für Menschen, die sonst nicht so oft Sport treiben“, sagt er.

Es sei immer Personal vor Ort, um Hilfestellungen zu geben oder um das richtige Springen zu erklären. Rund 25 Mitarbeiter sind in der „Cosmic Arena“ im Einsatz. Zu den über 70 Trampolinen kommen zwei Ninja-Courts und eine „Slam Dunk Zone“, in der sich die Besucher austoben können. Ein Dodgeball-Feld und eine Boulder-Wand komplettieren das umfangreiche Angebot. Eine überdimensionale Schnitzelgrube ist ebenfalls vorhanden. Mittels modernster Technik ist es auch möglich, dass sich ein oder zwei Jumper selbst in ein Computerspiel „beamen“. „Die Videos davon kann man sich nach Hause schicken“, so Görlich.

Bistro mit Aussicht

Wer nicht selbst springen möchte, kann sich im Bistro, das auf einer Terrasse über dem Sprungpark liegt, bei antialkoholischen Getränken, Kaffee und einem kleinen Imbiss vergnügen. „So hat man beispielsweise den hüpfenden Nachwuchs immer im Blick“, sagt Geisendörfer. Bis zu 100 Menschen können in der „Cosmic Arena“ gleichzeitig springen.

Es empfiehlt sich, vor einem geplanten Besuch auf www.cosmic-arena.de zu schauen, ob zur gewünschten Zeit Möglichkeiten bestehen. Natürlich können über die Website auch Termine gebucht werden. Die „Cosmic Arena“ ist dienstags bis freitags von 14 bis 22 Uhr, samstags von 10 bis 21 und sonntags von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Eine Stunde springen kostet zwölf, eineinhalb Stunden 17 Euro. Sonderöffnungszeiten für Geburtstagspartys, Firmenfeiern oder andere Gruppen sind auf Anfrage möglich. 70 neue Parkplätze stehen für die Besucher der „Cosmic Arena“ kostenfrei zur Verfügung.

„Wir wollen eine Event-Arena anbieten, die für jeden etwas bietet“, sagt Görlich. „Die Leute können hier wirklich Spaß haben und auch etwas für Fitness und Gesundheit tun“, ist er überzeugt. Mehr Infos gibt es auch unter www.cosmic-arena.de im Internet.

ZWISCHENRUF: Endlich: Jetzt springt Osthessen

VON CHRISTOPHER GÖBEL

Mit der Eröffnung von gleich zwei Trampolin-Parks im Landkreis Fulda ist Osthessen auf einen Schlag um zwei Attraktionen reicher. Dass sich die Parks im Norden Petersbergs und im Süden Künzells gegenseitig die Kundschaft streitig machen, glaube ich nicht. Trampolin-Parks sind derzeit absolut angesagt.

Ich selbst habe meinen Kindern einen Besuch in einem solchen Hüpf-Palast vor zwei Jahren zu Weihnachten geschenkt. Damals mussten wir noch bis fast nach Wiesbaden fahren, damit sich die Kids ordentlich austoben konnten. „Was echt? Da müssen wir aber hin“, war das erste, was meine Tochter sagte, als sie von den Parks bei Fulda erfuhr. Und natürlich werden wir auch beide Parks „ausprobieren“.

Es hat große Vorteile für das Einzugsgebiet Osthessen, Oberhessen und Westthüringen, dass das Springen jetzt auch sozusagen vor der Haustür möglich ist. Ich bin überzeugt, dass die Investoren in Künzell und Petersberg auf das richtige Pferd gesetzt haben. Im Fall der „Cosmic Arena“ ist es eigentlich eine logische Folge, eine kaum benutzte Tennishalle für eine andere Verwendungsform zu nutzen.

Als Boris Becker und Steffi Graf noch die Idole der Nation waren, spielte Hinz und Kunz plötzlich Tennis. Damals waren die Plätze im Sommer und die Hallen im Winter vollkommen ausgelastet. Der „weiße Sport“ war das Non-Plu-Ultra der Deutschen geworden. Auch heute spielt man noch Tennis, aber ich habe mitbekommen, dass sich auch hier in der Region vor allem beim Tennis-Nachwuchs manche Vereine zusammenschließen müssen, um weiterhin zu bestehen und Turniere oder Medenspiele bestreiten zu können.

Die Halle in Marbach wurde im Sommer so gut wie nicht und im Winter auch nicht kostendeckend ausgelastet genutzt. Als Betreiber einer Tennishalle hätte ich mir auch Gedanken machen müssen, ob sich die Kosten für die Instandhaltung mit den Einnahmen rechnen. Wie dem auch sei – mit zwei Jump-Parks in der Region wird Osthessen mehr Besucher anziehen und hier etwas möglich machen, was sonst ein Familien-Tagesausflug werden musste. Die Anlage in Marbach habe ich mir schon selbst angeschaut und auch in Künzell werde ich wohl demnächst mal mit den Kindern auflaufen.

Und so wünsche ich den Betreibern viel Erfolg und allen, die auf den Trampolinen springen, viel Spaß. Eine Stunde springen klingt zwar nach wenig Zeit, aber glauben Sie mir: Wenn Sie das mal ausprobiert haben, dann werden sie nach einer Stunde froh sein, wieder festen Boden unter den Füßen zu haben. Nicht, weil es schrecklich ist, sondern weil es schrecklich schön und schrecklich anstrengend ist... ;-) !

Aber Spaß macht es auf jeden Fall und wer bisher einen weiten Weg scheute, um Trampolin springen zu können, der findet nun nur wenige Kilometer entfernt Möglichkeiten, ein „Jumper“ zu werden – oder denjenigen beim Springen zuzuschauen, die es kaum erwarten können.

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