Traumhafte Ausflugsziele in der kalten Jahreszeit

Winterliches Weiß rund um das Radom an der Wasserkuppe.
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Winterliches Weiß rund um das Radom an der Wasserkuppe.

Haben Sie Lust auf puren Winterspaß in der Region?

Region. Was gibt es Schöneres als einen Winterspaziergang oder eine Schneeschuhwanderung durch verschneite Wälder? Oder doch lieber eine rasante Schlittenfahrt, Ski-Langlaufen, oder Schlittschuhfahren? Die Winterzeit zieht viele Menschen nach draußen und gerade in der Advents- und Weihnachtszeit unternehmen Familien gerne gemeinsame Ausflüge – dazu bietet unsere Region genügend Auswahl.

Besonders beliebt ist die Rhön. Es muss aber nicht immer die Wasserkuppe sein – eine schöne Aussicht über die Winterlandschaft bieten sich auch auf dem „Buchschirm“ in Hilders oder an „Noas Segel“ auf dem „Ellenbogen“. Die Besucherplattform „Noahs Segel“ ist ein touristisches Projekt im Herzen des „UNESCO Biosphärenreservats Rhön“ und bietet den Besuchern einen totalen Panoramablick auf die Region. Die Aussichtsplattform mit einer Höhe von 21 Metern ist über eine Treppe zugänglich. Hier befindet man sich in luftiger Höhe von knapp 840 Metern über dem Meeresspiegel, mit einem fantastischen Rundblick über die gesamte Rhön von Thüringen bis nach Bayern und Hessen.

Das Hünfelder St. Bonifatiuskloster: Über 110 Jahre Geschichte haben das Haus geprägt.

Winterspaß ist ebenfalls für alle Schneeliebhaber garantiert: Mit einer „Snowtubing“-Bahn, die direkt an „Noahs Segel“ angeschlossen ist, können Groß und Klein Reifenrutschen erleben. Mit diesen saust man mit ordentlichem Tempo die präparierte Piste hinunter, herauf geht es wieder mit einem Seilzug.

In Burghaun gibt es am Grillplatz Steinbach bei anhaltend kalten Temperaturen eine zirka 160 Meter lange Naturrodelbahn. Schon jetzt kann dort eine Krippenausstellung mit lebensgroßen Figuren besichtig werden. In der Dämmerung werden die Figuren angestrahlt, was für eine ganz besondere Atmosphäre sorgt.

Auch der Soisberg bei Eiterfeld ist in der Winterzeit ein besonderes Ziel: Der erloschene Vulkan ist mit 629 Meter der höchste Berg im Hessischen Kegelspiel. Auf dem Gipfel des Soisberges wurde 2003 ein 25 Meter hoher Aussichtsturm, der Soisbergturm, errichtet. Vom Turm aus hat man einen wunderschönen Blick auf mehrere Mittelgebirge (Thüringer Wald, Hohe Rhön, Vogelsberg, Hoher Meißner), bei guter Sicht kann man sogar bis zum Kasseler „Herkules“ sehen.

Der Märchenrundweg am Haselsee.

Der Märchenrundweg um den Hünfelder Haselsee mit fünf Figuren der Gebrüder Grimm lädt alle Generationen zum Spazierengehen und Märchenerzählen ein. Bei anhaltend kalten Temperaturen wird der Eisweiher am Haselsee geflutet und somit zu einer Eislaufbahn umfunktioniert.

Ein Besonderer Ort ist außerdem das Bonifatiuskloster in Hünfeld. Es steht in einer langen Tradition klösterlichen Lebens in der Haunestadt. Bereits im Jahr 782 gründeten Benediktinermönche aus dem Kloster Fulda oberhalb der Haune ein Nebenkloster. Dieses Kloster wurde wahrscheinlich im 10. Jahrhundert in ein Chorherrenstift umgewandelt und befand sich dort, wo heute die Reste der alten Stiftskirche (heute evangelische Kreuzkirche) befinden. Die Klosterkirche St. Bonifatius der „Oblaten der Makellosen Jungfrau Maria“ (OMI) wurde zwischen den Jahren 1897 und 1900 von Architekt Arnold Güldenpfennig, Paderborn, als kreuzförmige, dreischiffige Basilika in neuromanischen Formen erbaut und am 6. April 1900 durch Bischof Adalbert von Fulda konsekriert.

Die besinnlichen Tage und Adventswochenenden können auch für eine Gästeführung genutzt werden, beispielsweise zur Hünfelder Stadtgeschichte, zum „Offenen Buch“ oder kindgerecht für kleine Spürnasen. Aber auch Burghaun, Eiterfeld, Geisa und Rasdorf können mit einem Gästeführer neu entdeckt werden.

Wer den Soisberg erkunden möchte, begibt sich auf die vielen Feld-, Wald- und Wiesenwege, die in kurzer Zeit zum Aussichtsturm führen.

Auch Interessant ist der 1,5 Kilometer lange „Weg der Hoffnung“ der „Point Alpha Stiftung“. Er wurde als Erinnerung an den Widerstand gegen die kommunistischen Diktaturen in Mittel- und Osteuropa errichtet. „Der Weg der Hoffnung“ knüpft mit seinen 14 Stationen an den christlichen Kreuzweg an, um die Menschen anzuregen, ihren eigenen Schicksalsweg in schwieriger Zeit zu erinnern und im Sinne eines „nie wieder” zu reflektieren.

An den Adventswochenenden können Interessierte auch „Schloss Fasanerie“ in Eichenzell im Winter erleben. Es werden samstags und sonntags, von 13 bis 17 Uhr Schlossführungen angeboten Start ist jeweils zur vollen Stunde, letzte Führung um 16 Uhr. Aufgrund der aktuellen behördlichen Corona-Auflagen gilt dort die 2G-Regelung.

Ein weiteres Wandererlebnis finden Besucher am „Hohe-

rodskopf“. Er ist mit 764 Metern die zweithöchste Erhebung des Vogelsbergs, eines der zahlreichen hessischen Mittelgebirge. Von hier aus bietet sich eine weite Aussicht nach Süden über den unteren Vogelsberg bis in die Wetterau. Der höchste Punkt des Vogelberges, der benachbarte Taufstein (774 Meter), ist von der Ringstraße etwas östlich der Wasserscheide Rhein-Weser über einen Fußweg zugänglich.

Und auch der „Große Nallenberg“, auch „Große Nalle“ genannt, bei Gersfeld im osthessischen Landkreis Fulda ist ein 768,3 Meter hoher Berg der Milseburger Kuppenrhön, einem Teil des Mittelgebirges Rhön, mit tollen Wanderwegen. Südlicher Nachbar ist der „Kleine Nallenberg“.

Zum Abschluss noch eine Freizeitabwechslung für Groß und Klein: Zirka 60.000 Besucher finden jährlich den Weg in den Gersfelder Wildpark. Dort können bei einem schönen Spaziergang Wildtiere wie Hirsche, Steinböcke, Rehe, und Wildschweine beobachtet werden. Schon bei der Planung des Parks wurde bewusst darauf geachtet, die vorhandene Landschaft zu erhalten und die Tiergatter (50 Hektar) so anzulegen, dass die Deckungsmöglichkeit für das Wild erhalten bleibt.

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