Traurige Gewissheit: Einsatzkräfte finden lebloses Kind

Die Suche nach der zweijährigen Timnit wurde beendet.

Update 16:03 Uhr 

Fulda - Im Zuge der intensiven Suchmaßnahmen nach der seit Montagabend vermissten zweijährigen Timnit aus Fulda haben die Taucher - die sogenannten Strömungsretter - des DLRG bei der Absuche des Fulda Kanals - hinter der Filzfabrik - am Dienstagnachmittag ein lebloses Kind aufgefunden. Nach den bisherigen Erkenntnissen dürfte es sich um das verschwundene Mädchen handeln.

Die Polizei hat den Bereich um die Fundstelle abgesperrt und führt vor Ort die notwendigen polizeilichen Maßnahmen durch. Dazu gehört eine umfangreiche Spurensuche und die endgültige Identifizierung der Person.

Die genauen Hintergründe des Verschwindens und wie die Person ins Wasser gelangte, sind derzeit noch unklar. Die Polizei hat die entsprechenden Ermittlungen aufgenommen.

Wie bereits ausführlich berichtet, wurde das Kind seit Montagabend, 19.30 Uhr, vermisst. Nach derzeitigem Kenntnisstand hatte sie unbeobachtet ihre Wohnanschrift in der Frankfurter Straße/Bereich Westring verlassen Die Polizei, die das Alter zunächst mit drei Jahren angegeben hatte, leitete sofort weitreichende Suchmaßnahmen ein.

Dazu suchten die Einsatzkräfte das Gebiet um die Wohnanschrift über mehrere Stunden ab. Die Beamten wurden unterstützt von der Feuerwehr Fulda, der Rettungshundestaffel mit ihren Mantrailern und dem DLRG. Bei der Suche mit einbezogen wurden auch die nahegelegenen Gewässer der Fuldaaue. Hierzu setzte die Feuerwehr Fulda und das DLRG Boote ein.

Die Polizei befragte Anwohner und führte weitreichende Suchmaßnahmen im Umfeld um die Wohnung des Mädchens durch. Außerdem wurde eine Drohne mit Wärmebildkamera eingesetzt. Auch die Feuerwehr Fulda und das DLRG waren erneut im Einsatz, um die Gewässer in der Fuldaaue  abzusuchen.

Eine endgültige Identifizierung des Kindes steht noch aus. Zur Klärung der genauen Todesumstände hat die Staatsanwaltschaft Fulda zudem eine Obduktion angeordnet. Diese wird voraussichtlich am Freitag (04.12.) stattfinden.

Mit ersten Ergebnissen der Obduktion ist frühestens im Laufe der nächsten Woche zu rechnen.

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