Trendmesse 2017 ist eröffnet: Schaufenster für die Region

Eröffnung der Trendmesse 2017
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Mit zahlreichen Ehrengästen aus Politik und Wirtschaft wurde heute die "Trendmesse" in Fulda-Galerie eröffnet. Noch bis Sonntag präsentieren sich Handwerk, Handel und Industrie aus Osthessen.

Fulda. Als "Schaufenster für die Region" bezeichnete Kreishandwerksmeister Claus Gerhardt die inzwischen fünfte "Trendmesse", die von der Kreishandwerkerschaft Fulda in Zusammenarbeit mit der Kienold Messegesellschaft organisiert wird. Bis zum kommenden Sonntag - also vier Tage lang - präsentieren sich in zehn Messehallen und dem überdachten Freigelände insgesamt 322 Aussteller aus Handwerk, Handel und Industrie auf rund 20.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche.

"Wir zeigen auf, was in der Region möglich ist", sagte Gerhardt bei der offiziellen Eröffnung am heutigen Vormittag. Er bezeichnete die "Trendmesse" als "Einkaufsstraße der regionalen Wirtschaft" und "Plattform für die osthessischen Betriebe". Ein Schwerpunktthema sei in Zeiten des Fachkräftemangels das Thema Ausbildung im Handwerk. Kinder und Jugendliche unter 17 Jahren haben freien Eintritt, aus einigen Schulen haben sich bereits rund 1.000 Schüler zum Besuch der Messe angemeldet. Um Schülern handwerkliche Berufe nahezubringen, ist in Halle 7 die Lehrwerkstatt zum Mitmachen eingerichtet worden.

Fulda sei - so Gerhardt - mit einer Quote von 3,9 bei den abgeschlossenen Ausbildungsverträgen für 20176/107 an der Spitze in Hessen, sagte aber: "Der Fachkräftemangel droht auch uns weiterhin."

Der Vize-Regierungspräsident Hermann-Josef Klüber freute sich darüber, dass das heimische Handwerk die Chance nutzt, sich auf der Messe zu präsentieren. "Die ,Trendmesse' ist weit über die Grenzen der Region hinaus bekannt", sagte Klüber. Er bezeichnete die Region Fulda als "Wirtschaftsmotor in Hessen" uns sagte: "Ich kann mir vorstellen, dass sich die osthessische Messe auch in Richtung Nordhessen öffnen könnte."

Landrat Bernd Woide sprach in seinem Grußwort davon, dass die Politik die Rahmenbedingungen für das heimische Handwerk und die regionale Wirtschaft stellen könne. Unternehmensstandorte in der Region seien wichtig. "Was passiert, wenn die Unternehmensleitung nicht am Produktionsstandort sitzt, sehen wir leider gerade am Thema ,Wella' in Hünfeld", sagte Woide.

Die "Trendmesse" ist heute, Freitag, Samstag und Sonntag jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Tageskarten für Erwachsene kosten an der Tageskasse 6,50 Euro, bis 17 Jahre ist der Eintritt frei. Im Vorverkauf kostet eine Karte 5 Euro.

Online-Vorverkauf und weitere Informationen gibt es auf der Website der "Trendmesse 2017".

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