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Trickbetrüger erbeuten vierstelligen Geldbetrag bei 39-Jährigem

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Trickbetrüger bei 39-Jährigem erfolgreich
Trickbetrüger bei 39-Jährigem erfolgreich © Pixabay

Ein 39-Jähriger Mann aus dem Bereich Hofbieber erhielt vor Kurzem den Anruf eines vermeintlichen Mitarbeiters eines Kreditinstituts.

Hofbieber Dieser schilderte dem Mann ein angebliches Sicherheitsproblem seines Kontos, mit dem auch Online-Banking betrieben wird. Auf das Konto wäre widerrechtlich eine weitere EC-Karte bestellt worden. Um diese Kartenbestellung zu annullieren, müsse er die Löschung im Push-TAN-Verfahren bestätigen. Der Geschädigte genehmigte daraufhin auf seinem Mobiltelefon eingehende Push-TAN-Meldungen. Wenige Tage später stellte der 39-Jährige mehrere unbefugte Abbuchungen in vierstelliger Gesamthöhe auf seinem Konto fest.

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang: Trickbetrug ist vielfältig.

  - Seien Sie misstrauisch gegenüber Unbekannten am Telefon.

  - Die Firma Microsoft führt keine solchen Anrufe durch. Auch Fernzugriffe auf ein Gerät sind nicht üblich.

  - Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald Ihr Gesprächspartner Geld oder vertrauliche Daten von Ihnen fordert.

  - Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an Ihnen unbekannte Personen.

Die Täter passen ihr Vorgehen an Ängste der potentiellen Opfer an, wodurch sie deren höchstpersönlichen Lebensbereich tangieren. Anhaltende Telefonate mit den Tätern während der Betrugshandlung verhindern den Kontakt mit nahe stehenden Personen. Hierdurch wird der Betrugsirrtum aufrecht erhalten und Opfer sind bereit, hohe Wertbeträge zu zahlen.

Folgen, wie Rückzug aus der Gesellschaft und Schamgefühl bieten Trickbetrügern eine Plattform. Sprechen Sie offen über das Geschehene, jeder kann Opfer werden. Scheuen Sie sich nicht die Polizei beim Verdacht eines Betrugs zu informieren. Informationen zum Trickbetrug finden Sie auf der Internetseite www.senioren-sind-auf-zack.de

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