Trickbetrug über Messenger Dienst

Trickbetrug über Messenger Dienst.
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Trickbetrug über Messenger Dienst.

Die Vogelsbergerin überwies einen fünfstelligen Bargeldbetrag auf zwei ihr unbekannte Konten.

Vogelsbergkreis. Unbekannte kontaktierten eine 69-jährige Frau aus dem Vogelsberg in der Zeit von Dienstag (02.11.) bis Mittwoch (10.11.) über einen Messenger Dienst. Die Betrüger erklärten der Dame, dass ihr Sohn schwer erkrankt sei und dringend Geld für eine Operation benötige.

Die Vogelsbergerin glaube den Angaben der Schwindler und überwies einen fünfstelligen Bargeldbetrag auf zwei ihr unbekannte Konten. Als die 69-Jährige erneut Geld an die Betrüger überweisen sollte, fiel der Betrug den Bankmitarbeiterinnen und -mitarbeitern auf, welche die Polizei informierten.

In diesem Zusammenhang warnt Ihre Polizei:

Trickbetrug ist vielfältig.

  - Seien Sie misstrauisch, wenn sich jemand am Telefon oder über Messenger Dienste nicht selbst mit Namen vorstellt oder als Bekannter/ Verwandter, Bankangestellter oder Polizeibeamter beziehungsweise Person der Justiz ausgibt, den Sie als solchen nicht erkennen.

  - Legen Sie einfach den Telefonhörer auf und beenden sie Kontakte über soziale Netzwerke, sobald Ihr Gesprächspartner Geld von Ihnen fordert.

  - Rufen Sie Ihre Verwandten unter der Ihnen bekannten Telefonnummer oder die Polizei unter der 110 an.

  - Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an Ihnen unbekannte Personen.

Die Täter passen ihr Vorgehen an Ängste der potentiellen Opfer an, wodurch sie deren höchstpersönlichen Lebensbereich tangieren. Folgen, wie Rückzug aus der Gesellschaft und Schamgefühl bieten Trickbetrügern eine Plattform. Sprechen Sie offen über das Geschehene, jeder kann Opfer werden. Scheuen Sie sich nicht die Polizei beim Verdacht eines Betrugs zu informieren. Informationen zum Trickbetrug finden Sie auf der Internetseite www.senioren-sind-auf-zack.de

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