Trockenheit erfordert erhöhte Schutzmaßnahmen

Waldbrand-Gefahr in Hessen: Verhaltensregeln und Verbote für Menschen in Osthessen.

Osthessen - Die wochenlange Trockenheit sorgt dafür, dass in den Wälder Osthessens Waldbrandgefahr herrscht. „Seit dem 2. Juli besteht eine Warnstufe für Hessen, ausgerufen durch das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz“, so die Pressestelle des Landkreises Fulda auf Anfrage von „Fulda aktuell“.

Derzeit herrscht die zweithöchste Warnstufe („A“) für Hessen. „Die Alarmstufe A ist eine Vorstufe zur Alarmstufe B. Bei Alarmstufe B herrscht fortgesetzt eine sehr hohe Waldbrandgefahr, die unter anderem die Möglichkeit zur flächendeckenden Sperrung von Grillplätzen, Waldwegen und Waldflächen beinhaltet“, so die Pressestelle. Gefährdete Bereiche Mit dem Ausrufen der zweithöchsten Alarmstufe wird sichergestellt, dass die besonders gefährdeten Bereiche der osthessischen Wälder verstärkt überwacht werden.

Die Forstverwaltung stellt zudem die technische Einsatzbereitschaft sicher und intensiviert den Kontakt zu den örtlichen Brandschutzdienststellen. „In besonders gefährdeten Waldgebieten oder Waldrandbereichen kann es zur Schließung von Grillstellen kommen.“ Auch eine teilweise Sperrung von Waldwegen und Waldflächen sei nicht ausgeschlossen. Für diese Maßnahmen werde die Bevölkerung bereits jetzt um Verständnis gebeten.

Außerhalb von ausgewiesenen Grillplätzen darf derzeit kein Feuer entfacht werden. Und selbst dort sollen Freizeitgriller darauf dass kein Funkenflug entsteht. Das Feuer muss beim Verlassen des Grillplatzes komplett gelöscht sein. „Waldbrandgefahr geht ebenfalls von liegen gelassenen Flaschen und Glasscherben, aber insbesondere auch entlang von Straßen durch achtlos aus dem Fenster geworfenen Zigarettenkippen aus. Alle Waldbesucher werden zudem gebeten, die Zufahrtswege in die Wälder nicht mit Fahrzeugen zu blockieren. Pkw dürfen nur auf den ausgewiesenen Parkplätzen abgestellt werden. Die Fahrzeuge sollten nicht über trockenem Bodenbewuchs stehen“, teilt die Kreis-Pressestelle mit.

Zum Schluss noch ein Appell an alle Osthessen: Wer einen Waldbrand bemerkt, wird gebeten, unverzüglich unter dem Notruf 112 Hilfe zu rufen.

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