Übergang ins Arbeitsleben erleichtern

Fulda. Der Landkreis Fulda untersttzt die gemeinntzige Gesellschaft Perspektiva mit einer Zuwendung von 20.000 Euro. In der Holzwerkstatt

Fulda. Der Landkreis Fulda untersttzt die gemeinntzige Gesellschaft Perspektiva mit einer Zuwendung von 20.000 Euro. In der Holzwerkstatt auf dem Theresienhof hat Landrat Bernd Woide einen Scheck ber den Frderbetrag an Geschftsfhrer Michael Becker und Vorstandsmitglied Veit Kllmer berreicht. Mit den kreiseigenen Mitteln soll ein Teil der Kosten gedeckt werden, die bei der Integration von benachteiligten Jugendlichen in den Arbeitsmarkt entstehen.

Die Perspektiva gGmbH ist ein Netzwerk von Unternehmen, Privatpersonen und sozialen Institutionen, die Jugendliche mit Sonderschul- oder schwachem Hauptschulabschluss systematisch auf ein beruflich und auerberuflich eigenstndiges Leben vorbereiten wollen. Bisher konnte durch die Bemhungen von Perspektiva eine ganze Reihe dieser Jugendlichen auf dem Arbeitsmarkt vermittelt werden. Landrat Woide: Ihnen wurden damit Perspektiven fr die Zukunft gegeben. Dies geschieht dadurch, dass Unternehmen und soziale Akteure die Jugendlichen gemeinsam qualifizieren und diesen Prozess auch gemeinsam mit den Jugendlichen verantworten. Flankierend dazu arbeitet Perspektiva eng mit den Schulen zusammen und stellt Untersttzung im beruflichen sowie sozialen Umfeld bereit. Schrittweise soll benachteiligten jungen Menschen geholfen werden, eine eigene berufliche und private Perspektive zu entwickeln und zu realisieren.

Kommunales Geld in die Hand genommen

Nach Angaben von Landrat Woide ist es gerade fr Jugendliche mit Problemlagen wichtig, sie auch ber die Arbeit in das gesellschaftliche Leben zu integrieren. Sie mssten das Gefhl erhalten, dass die von ihnen hergestellten Produkte einen Wert htten. Der besondere Dank von Woide galt den Unternehmen, die sich in diesem Bereich engagierten. So etwas wie Perspektiva gebe es in anderen Regionen nicht. Hierfr sind wir bereit, kommunales Geld in die Hand zu nehmen.

Vorstandsmitglied Kllmer bedankte sich fr die schnelle und unbrokratische Untersttzung, was nicht selbstverstndlich sei. Die verschiedenen Aktionsfelder erforderten einen erheblichen finanziellen Aufwand. So mssten die bergnge von der Schule zur Berufsvorbereitung auf den Theresienhof und spter in die Unternehmen durch entsprechendes Fachpersonal begleitet werden. Jetzt liege es an den Jugendliche, die Chance fr einen eigenstndigen Lebensweg zu nutzen. Geschftsfhrer Becker und der fr den Werkstattbereich verantwortliche Projektleiter Stefan Geisler unterstrichen die Notwendigkeit, die Jugendlichen individuell an den Arbeitsprozess heranzufhren. Der Einladung, sich und ihre Ttigkeit kurz vorzustellen, folgten sie nach anfnglichem Zgern. Landrat Woide konnte seinerseits berichten, dass er beim Betrieb des huslichen Kachelofens beste Erfahrungen mit dem von Jugendlichen herstellten Anzndholz gesammelt habe.

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