Umbauarbeiten bei „Helios St. Elisabeth“ abgeschlossen

Das neue Patienten-Service-Center in der Helios St. Elisabeth-Klinik in Hünfeld.
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Das neue Patienten-Service-Center in der Helios St. Elisabeth-Klinik in Hünfeld.

Im Rahmen einer Livestream-Veranstaltung eröffnete die Helios St. Elisabeth Klinik Hünfeld am 8. Juli drei neue Bereiche: die umgebaute Zentrale Notaufnahme, den neu geschaffenen Patienten-Service-Center und den neu gestalteten Sprechstundenbereich vor. Gleichzeitig wurde der neue Ärztliche Leiter den Zentralen Notaufnahme, Ala Mahmoud vorgestellt. Sebastian Mock, Klinikgeschäftsführer und Dr. Andreas Rügamer, Ärztlicher Direktor nahmen die Zuschauer mit auf einen virtuellen Rundgang durch die Bereiche, erklärten Hintergründe und Vorteile und lieferten Fakten zum Umbau.

Hünfeld. „Durch den Umbau ist es uns nun möglich, die verschiedenen Patientengruppen, nämlich Notfallpatienten und Patienten mit Termin in organisatorisch komplett getrennten Bereichen aufzunehmen und zu behandeln. Hierdurch können wir auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der beiden Gruppen individuell eingehen.“, führte Klinikgeschäftsführer Herr Sebastian Mock aus. Der neu geschaffene Patienten-Service-Center ist die zentrale Anlaufstelle für ambulante und stationäre Patienten. Hier erfolgt die telefonische Terminvergabe, die Aufnahme der elektiven Patienten. Aber auch bei anderen Formalitäten, wie beispielsweise die Weitergabe von Befunden usw. können sich die Patienten vertrauensvoll an das Team des Patienten-Service-Centers wenden. Gleiches gilt für niedergelassene Ärzte, das Patienten-Service-Center fungiert als zentrales Sekretariat für alle Fachabteilungen der Klinik.

Deutlich mehr Behandlungskapazitäten

Die medizinischen Aspekte der neuen Zentralen Notaufnahme und des umgestalteten Sprechstundenbereichs stellte Dr. Andreas Rügamer, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Orthopädie/Unfallchirurgie/Sporttraumatologie heraus. „In der Zentralen Notaufnahme verfügen wir nun über insgesamt 8 Behandlungsplätze in 6 verschiedenen Räumen. Unabhängig davon gibt es 3 weitere Behandlungszimmer im neuen Sprechstundenbereich. Wir konnten die Kapazitäten also deutlich erhöhen, was für die Patienten auch mit deutlich kürzerer Wartezeit verbunden ist.“, erklärt Rügamer. Seit Jahren ist die Hünfelder Klinik Mitglied im Traumanetzwerk Hessen/Region und somit in die Versorgung von Schwerverletzten eingebunden. Sie erfüllt deren strenge personelle/räumliche/apparative Vorgaben. Im Schockraum erhalten die verunfallten Personen schnellstmöglich die entsprechende Versorgung. Im neuen Kurzliegerbereich kann eine gründliche klinische Voruntersuchung durchgeführt werden. Nach Auswertung der Untersuchungsergebnisse und entsprechender Beobachtung der Patienten:innen wird dann entschieden, ob eine stationäre Aufnahme erfolgt oder der Erkrankte wieder nach Hause entlassen werden kann. Alle Behandlungsplätze der neuen Zentralen Notaufnahme verfügen über ein zentrales System zur Überwachung der Vitalparametern. Für die Indikationssprechstunden der elektiven Patienten:innen würde ein eigener Wartebereich geschaffen. Hier organisiert und koordiniert das Team des Patienten-Service-Centers die Termine, die entsprechende Diagnostik und leitet den Patienten vom Anfang bis zum Ende des Aufenthaltes.

Neuer ärztlicher Leiter der Zentralen Notaufnahme

Zum ärztlichen Team der Hünfelder Klinik gehört nun auch Ala Mahmoud, Ärztlicher Leiter der zentralen Notaufnahme. In einem kurzen Video konnten die Teilnehmer des Livestreams ihn persönlich kennenlernen. „Die Notfallmedizin ist meine Leidenschaft. Deshalb habe ich die Stelle in Hünfeld mit Begeisterung angenommen und freue mich auf die Zusammenarbeit mit Ihnen.“, sagte der 37-jährige Mediziner, der ursprünglich aus Jordanien stammt.

In einem Videorundgang durch die neuen Bereiche konnten sich die Zuschauer einen Eindruck über die Räumlichkeiten verschaffen. Anschließend wurden die über Chat eingegangenen Fragen zu den verschiedensten Themen ausführlich beantwortet.

„Uns war es ganz wichtig, sowohl den Service als auch die Behandlungsqualität für unsere Patienten:innen zu verbessern. Gleichzeitig wollten wir mit einer einzigen Anlaufstelle für alle Fachbereiche die Erreichbarkeit für unsere niedergelassenen Ärzte deutlich verbessern.“, so Klinikgeschäftsführer Mock. „Dafür haben wir die eineinhalb Jahre Bauzeit im laufenden Betrieb und die notwendigen Investitionen gern in Kauf genommen. Die neu gestalteten 200 Quadratmeter und viele positive Rückmeldungen zeigen, dass es sich gelohnt hat.“

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