Umstrittene Stromtrasse "SuedLink" soll nicht durch Osthessen führen

                                        

Entscheidung der Bundesnetzagentur: Jahrelanger Widerstand von Erfolg gekrönt

Region - Der jahrelange Widerstand von Bürgerinitiativen im Raum Fulda, unterstützt durch Politiker auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene, hat Erfolg gehabt: Die umstrittene Windstromtrasse "SuedLink" wird Osthessen verschonen. Dies hat die zuständige Bundesagentur bekannt gegeben.

Die geplante Trasse wird an Osthessen vorbei durch Thüringen führen. Die Bundesnetzagentur folgt damit weitestgehend dem Vorschlag der Netzbetreiber "TenneT" und "Transnet BW".

Ursprünglich war eine Streckenführung durch den Kreis Fulda entlang der A7 und durch den Main-Kinzig-Kreis geplant. Dagegen hatte es mehr als sechs Jahre lang Widerstand von Anwohnern gegeben.

Den soll es nach der Entscheidung in Thüringen auch weiterhin geben. Laut "MDR" will die Bürgerinitiative "Thüringer gegen ,SuedLink' e.V." mit Sitz in der Rhön vor Gericht ziehen. Konkret vor das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig. Der Vereinsvorsitzende Heiko Ißleib leitet die Hoffnung auf einen Erfolg aus einer Regelung der EU ab: Die schreibe für Großprojekte wie "SuedLink" eine Kosten-Nutzen-Analyse vor. Und die gebe es nun mal nicht.

Dazu Ministerpräsident Bodo Ramelow: "Alle Thüringer Bürgerinitiativen gegen "SuedLink" können mit der solidarischen Unterstützung der Landesregierung rechnen".

Von der Nordsee bis nach Süddeutschland soll die Gleichstromtrasse Windenergie führen und helfen, ab 2050 80 Prozent des Stroms für Deutschland aus erneuerbaren Energiequellen zu liefern.

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