Start der Umweltranger im Schlossgarten

Umweltranger im Dienste der Sauberkeit unterwegs

 „Umweltranger“: Beim offiziellen Start für die Umweltranger im Schlossgarten (von links): OB Dr. Heiko Wingenfeld, Umweltranger Merlin Logaida, Gudrun Jonas (Amtsleiterin Bürgerbüro) und Umweltranger Markus Rohrbacher-Marsteller.
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„Umweltranger“: Beim offiziellen Start für die Umweltranger im Schlossgarten (von links): OB Dr. Heiko Wingenfeld, Umweltranger Merlin Logaida, Gudrun Jonas (Amtsleiterin Bürgerbüro) und Umweltranger Markus Rohrbacher-Marsteller.

Ein Arbeitsschwerpunkt sind Kontrollen bei Sperrmüllsammlungen.

Fulda. Bis in die 1980er Jahre hinein gab es in der Stadt Fulda die Position der „Flurhüter“, die in der Stadt und in der Feldgemarkung unterwegs waren, um für Sicherheit und Sauberkeit zu sorgen. Jetzt knüpft die Stadt Fulda wieder an diese Tradition an: Seit kurzem sind zwei „Umweltranger“ im Auftrag der Stadt aktiv. Schwerpunkt ihrer Tätigkeit ist die Kontrolle und Dokumentation von Verunreinigungen, insbesondere vor und nach Müllsammlungen der Stadt Fulda sowie die Aufklärung der Bevölkerung und Weitergabe von Informationen beispielsweise über Entsorgungsmöglichkeiten.

Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld begrüßte die beiden ersten Umweltranger - Merlin Logaida und Markus Rohrbacher-Marsteller – Anfang März persönlich im Schlossgarten. In Kürze soll noch ein weiterer Umweltranger seine Arbeit aufnehmen. Wingenfeld betonte, dass man bereits drei Monate, nachdem die Idee zur Schaffung einer solchen Position entstanden war, auf die ersten Umweltranger zurückgreifen könne. Hintergrund waren unter anderem die Probleme bei der Sperrmüllabfuhr im Dezember. „Sie übernehmen eine wichtige Aufgabe“, sagte der OB, „dabei sollen Sie nicht als ,Müll-Polizei‘ auftreten, sondern sich einfach um Dinge kümmern, an denen andere einfach achtlos vorübergehen“.

Die Umweltranger sind an ihrer leuchtend grünen Dienstkleidung mit dem Aufdruck „Umweltranger“ zu erkennen und haben einen Ausweis bei sich. Damit sie im gesamten Stadtgebiet schnell und flexibel einsetzbar sind, können sie auf E-Bikes zurückgreifen und bewegen sich damit überdies umweltschonend fort. Zu ihren Aufgaben gehört auch, Kontakt zu den Verursachern von Müll aufzunehmen und die Zustände nachhaltig zu verbessern. Insbesondere bei Sperrmüllsammlungen ist in den vergangenen Jahren immer häufiger zu beobachten, dass Gegenstände zum Sperrmüll gestellt werden, die dort nicht hingehören, oder dass vor oder nach den Sammlungen zu massiven Beschwerden über Verunreinigungen kommt. Auch an einigen Müll-„Brennpunkten“ bestimmten Glascontainer-Plätzen etc. sollen die Umweltranger zum Einsatz kommen. Gleichzeitig werden sie auch Bürgerbeschwerden über mangelhafte Dienstleistungen der privaten Entsorgungsfirmen nachgehen.

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