Unmut über Verschleppung

Fulda. Die jngste Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Fulda-West am 20. Juni stand ganz unter dem Eindruck und dem Unmut ber die ver

Fulda. Die jngste Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Fulda-West am 20. Juni stand ganz unter dem Eindruck und dem Unmut ber die verschleppte Entwicklung der Dorferneuerung in Maberzell.

Obwohl die Laufzeit schon in ca. drei Monaten mit dem 30.09.2007 endet, sind im Kernort von Maberzell die beiden kostenintensivsten Manahmen noch immer nicht begonnen, ein Startschuss noch nicht absehbar.

So ist zum einen geplant den Ortskern im Bereich alter und neuer Kirche umzugestalten. Das Projekt, das mit 382.000 kalkuliert war, ist durch Streichungen der Frdergelder durch die Landesregierung um nahezu ein Drittel stark ins Wanken geraten.

Besonderen Unmut ruft jedoch das Verhaltenen der Stadt Fulda beim Umbau und der Erweiterung des Brgerhauses bei den Mitgliedern der SPD hervor.

Die im Planungskonzept vorgesehene Unterkellerung mit Jugendraum wurde unter OB Mller weggespart, die Umbauplanungen bernahm die Stadt selbst. Jetzt wird die Manahme teurer als gedacht. Die Fachleute der Stadt verkalkulierten sich bei den unsicheren Grndungsverhltnissen im Ausbaubereich.

Diese mangelhafte Planung hat bei vielen Ortskundigen nur Kopfschtteln hervorgerufen. Ist man doch beim Bau des Brgerhauses vor rund 17 Jahren genau diesen Bodebverhltnissen schon einmal begegnet., so der OV-Vorsitzende und Stadtverordnete Makowka.

Da die Mehrkosten der Grndung nicht ber Mittel der DE zu finanzieren sind, hat sich eine stattliche Anzahl Maberzeller Brger bereit erklrt, bestimmte Gewerke des Bauvorhabens in Eigenleistung zu erbringen. Die vom Ortsvorsteher erstellte Liste mit verbindlichen Zusagen musste, wie von der Verwaltung gefordert, kurzfristig im August 2006 vorgelegt werden. In Maberzell wartet man nun aber schon seit ber elf Monaten vergeblich auf den Bagger und die Mglichkeit zum Muskeleinsatz.

Die Kritik der Versammlungsteilnehmer entzndete sich auch an den stndigen Vernderungen in der Planungsverantwortlichkeit und damit auch der Plne. So ist nun schon das fnfte (!) Bro mit dem Bhnenanbau befasst. Neben stdtischen sind inzwischen noch zwei private Bros am Werk. Jede Variante scheint dabei neue Kosten zu gebren.

Fazit des OV-Vorsitzenden Makowka: Anscheinend soll hier durch stndiges Umplanen und Kostensteigerungen das ganze Bhnenanbauprojekt platzen. Die Idee und das Anliegen der Dorferneuerung, Willen und Engagement der Brger vor Ort zu frdern und um zu setzen, geht durch ein derartiges Verwaltungsgebaren allerdings den Bach runter!

Den Preis zahlen unterdessen die Brger. Seit ber einem Jahr ist es nicht mehr mglich mittel- und langfristig eine Belegung des Brgerhauses zu planen. Interessenten wenden sich ab. Einnahmeausflle fr den BGH-Pchter und letztendlich auch fr die Kommune sind die Folge. (pm)

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