Unter den besten Fünf in Europa

Hnfeld/Straburg. Hnfeld und seine bretonische Partnerstadt Landerneau sind bei der Bewerbung um die Verleihung des Europapreises u

Hnfeld/Straburg. Hnfeld und seine bretonische Partnerstadt Landerneau sind bei der Bewerbung um die Verleihung des Europapreises unter die besten Fnf in Europa gekommen. Wie Brgermeister Dr. Eberhard Fennel nach seiner Rckkehr aus Straburg berichtete, ging die begehrte Auszeichnung in diesem Jahr an Kattowitz, nachdem im vergangenen Jahr mit Nrnberg eine deutsche Stadt gewonnen hatte.

Die Prsidentin des zustndigen Ausschusses des Europarates, Danuta Jazłowiecka aus der Kraukauer Nachbarstadt Oppeln, betonte bei der Bekanntgabe des Trgers des Europapreises, dass alle fnf Bewerber auf hervorragende partnerschaftliche Aktivitten verweisen knnten und der Ausschuss deshalb sich sehr schwer mit der Auswahl getan habe. Er ermunterte die vier weiteren Bewerber, sich erneut um die Verleihung des Europapreises zu bemhen. Neben dem Preistrger Kattowitz, sowie Hnfeld und Landerneau hatten sich auch die Stadt Pforzheim aus Baden Wrttemberg und Tata aus Ungarn fr die Endausscheidung qualifiziert. Insgesamt hatten mehr als 200 europische Stdte die Kriterien fr die Endrunde dieses Wettbewerbs in diesem Jahr erfllt, aus denen der Ausschuss dann fnf Vorschlge fr die entscheidende Sitzung auswhlte. Die partnerschaftlichen Aktivitten waren sowohl in Hnfeld als auch in Landerneau bereits Anfang der 80er Jahre mit der Verleihung der Europafahne und 2002 mit der Verleihung der Europaplakette ausgezeichnet worden. Der Europreis ist die hchste Auszeichnung, die der Europarat an Kommunen vergibt.

Auch wenn der Europapreis nach Kattowitz gegangen sei, so sei die Aufnahme sowohl von Hnfeld als auch von Landerneau in die Endauswahl der letzten Fnf eine hervorragende Wrdigung vor allem des ehreamtlichen stdtepartnerschaftlichen Engagements, das in beiden Stdten seit 40 Jahren gepflegt werde, betonte Dr. Fennel. Es sei sicherlich auch eine schne Anerkennung fr die ehrenamtlich Verantwortlichen im Partnerschaftsverein unter Leitung des Vorsitzenden Eugen Kutzka und seiner Mitstreiter.

Gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Hnfelder Partnerschaftsvereins, Pfarrer Eugen Kutzka, und dem Geschftsfhrer, Arnold Grolmus, war Dr. Fennel zum Europarat nach Straburg gereist, um vor dem Ausschuss ber die partnerschaftlichen Aktivitten zu berichten. Angesichts der kurzfristigen Einladung hatte zuvor quasi in Nachtarbeit die Geschftstelle eine umfangreiche Dokumentation der Partnerschaftlichen Aktivitten zusammengestellt, die dem Ausschuss zur Verfgung gestellt wurde.

Dort kam es auch zu der ersten Begegnung mit dem neu gewhlten Brgermeister von Landerneau, Patrick Leclerc, der gemeinsam mit der Vorsitzenden der Sektion Hnfeld im Partnerschaftsverein von Landerneau, Josette Floch, seine Stadt vertrat. Der Aufenthalt in Straburg wurde intensiv genutzt, um die bevorstehenden Feierlichkeiten im Jubilumsjahr zum 40jhrigen Bestehen der Stdtepartnerschaft vorzubereiten. Anfang Juli wird eine groe Delegation aus Hnfeld nach Landerneau reisen, um dort diesen Anlass zu begehen. Im September wird ein Gegenbesuch aus Landerneau in Hnfeld erwartet. Sowohl Kutzka als auch Dr. Fennel bekrftigten nach dem Besuch, dass sie im Gesprch mit dem neuen Landerneer Brgermeister Leclerc den Eindruck gewonnen htten, dass auch ihm die Pflege der besonderen Partnerschaft mit Hnfeld ein Herzensanliegen sei. Die Verleihung des Europapreises ist verbunden mit der Vergabe von Stipendien fr Jugendliche zum Besuch der jeweiligen Partnerstadt. Neben dem Schleraustausch und Vereinsbegegnungen wird der Jugendaustausch zwischen Hnfeld und Landerneau sowie mit der polnischen Partnerstadt Hnfelds, Proskau in Oberschlesien, bereits intensiv gefrdert.

Dies geschieht beispielsweise durch eine Rahmenvereinbarung fr Arbeitspraktika. Bei diesen Praktika besuchen Jugendliche fr zwei oder vier Wochen die jeweilige Partnerstadt, erhalten einen Ferienjob und wohnen in Gastfamilien.

Sowohl fr Leclerc als auch Dr. Fennel ist die Aufnahme in die Endauswahl des Europapreises eine hohe Anerkennung gerade fr die ehrenamtliche Arbeit, die in beiden Stdten zur Pflege dieser besonderen Freundschaft geleistet wird. Sie sei Ansporn, in den gemeinsamen Anstrengungen nicht nachzulassen, schlielich gehrten sowohl Landerneau als auch Hnfeld zu den besten Fnf in ganz Europa.

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