Unterstützung bei der Impfkampagne

Die Stadt Fulda zieht ein positives Zwischenfazit des Engagements zur Unterstützung der Corona-Impfkampagne.
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Die Stadt Fulda zieht ein positives Zwischenfazit des Engagements zur Unterstützung der Corona-Impfkampagne.

Stadt Fulda zieht positives Zwischenfazit und dankt allen Helfern

Fulda. Die Stadt Fulda zieht eine positive Bilanz des bisherigen Einsatzes zur Unterstüt-zung der Corona-Impfkampagne: Seit dem 20. Januar sind bis zu acht hauptamt-liche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt als Impflotsen und zur Vermittlung von Impffahrten für Impfberechtigte in Fulda im Einsatz. In dieser Zeit konnten für mehr als 200 Personen aus der ersten Priorisierungsgruppe der über 80-Jährigen Impftermine reserviert beziehungsweise Registrierungen vorgenommen werden.

Hinzu kam noch eine deutlich größere Zahl an Informationsgesprächen: „Viele Menschen riefen an, weil sie Fragen hatten oder die Zuständigkeiten nicht klar waren. Auch da haben sich unsere Impflotsen natürlich bemüht zu helfen und dafür eine große Dankbarkeit erfahren“, berichtet die Projektverantwortliche Petra Hohmann-Balzer.

Für diejenigen, die nicht die Möglichkeit haben, sich von Verwandten oder Bekannten zum Impfzentrum fahren zu lassen, hat die Stadt Fulda mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehren einen Fahrdienst angeboten: es wurden bereits rund 400 Fahrten organisiert, die vergebenen Termine reichen bis in den Mai.

Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld bedankt sich ausdrücklich bei den ehrenamtlichen Kräften der Feuerwehr, ohne die man diesen Dienst nicht hätte anbieten können: „Weit über 100 Ehrenamtliche haben sich hier in vorbildlicher Weise engagiert und ihre Freizeit eingesetzt, um älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern zu helfen. Dafür gilt ihnen unser Dank.“

Inzwischen können sich auch Angehörige der sogenannten Priorisierungsgruppe 2 für Impftermine registrieren. Dazu gehören Menschen, die über 70 Jahre alt sind, sowie Personen mit speziellen Vorerkrankungen oder Behinderungen sowie weitere Personengruppen. Personen aus dieser Gruppe, die zwar mobil sind, aber keine Transportmöglichkeit zum Impfzentrum haben, können sich unter bestimmten Bedingungen die Kosten für die Taxifahrt vom Land Hessen oder der Krankenkasse erstatten lassen. Das dazu benötigte Formular ist im Impfzentrum erhältlich.

Impfberechtigte Bürgerinnen und Bürger der Stadt Fulda können sich weiterhin an die Impflotsen der Stadt Fulda wenden, die unter der Telefonnummer 0661/102-3115 erreichbar sind, und zwar Montag bis Donnerstag 8 bis 16 Uhr und Freitag 8 bis 13 Uhr. Jederzeit können sie per Mail unter impflotse@fulda.de kontaktiert werden.

Die städtischen Impflotsen helfen über 70-Jährigen, die in Fulda leben, bei der Registrierung beziehungsweise der Reservierung eines Impftermins. Für immobile Personen, die einen Impftermin zuhause benötigen, stellen sie einen Meldebogen zur Verfügung, der dann an den Landkreis Fulda übermittelt wird.

Sie können beim Ausfüllen der Meldebögen helfen, können aber weder die Impfberechtigung kontrollieren noch Auskünfte darüber erteilen. Personen mit Vorerkrankungen müssen ihre Impfberechtigung mit dem Hausarzt abklären. Das Angebot der häuslichen Imp-fung gilt nur für die immobilen Personen, Betreuungspersonen müssen sich einen Termin im Impfzentrum reservieren.

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