Update: Outback-Crosskiter bereits in Alice Springs angekommen

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Die Outback-Crosskiter Andreas Wehner und Julius Stark aus Fulda sind unterwegs in Australien - mit einem Tandem-Liegefahrrad.

Fulda/Australien. Die beiden Fuldaer Jungs Julius Stark und Andreas Wehner sind vor gut einem Monat in ihr "Outback-Crosskiter"-Abenteuer gestartet. Die beiden Sportskanonen sind von Adelaide, im Süden Australiens, unterwegs und wollen die 3.000 Kilometer bis nach Darwin auf einem Tandem-Liegefahrrad fahren.  Nun haben sie bereits 1.500 Kilometer hinter sich und haben sich bei unserer Redaktion gemeldet und über ihre Erlebnisse der ersten Tage berichtet. Hier sind die Eindrücke der Outback-Crosskiter von Alice Springs:

"In den drei Tagen, die wir in Alice Springs verbracht haben, gab es für uns so einiges zu erledigen. Zunächst informierten wir uns über die Wetterverhältnisse in Darwin und Umgebung. Da die Vorhersagen sowohl bei den Onlinediensten, als auch bei weiteren Gesprächen mit den Einheimischen von monsunartigem Regen bis hin zu totaler Dürre alles abdeckten, entschieden wir uns dafür, unser Glück im tropischen Norden zu versuchen. Arbeitsteilig kümmerten wir uns um alle anstehenden Erledigungen und Aufgaben.

Während Andi die vorhandenen Transportmöglichkeiten abklapperte, versuchte ich eine Reparatur am Laptop durchführen zu lassen. Beides ließ sich mit dem entsprechenden Zeitaufwand zu unserer Zufriedenheit klären. Am Ende hatten wir wieder die Möglichkeit, Bilder von unserer Tour online zu stellen und zudem eine Busfahrt samt Radtransport in Richtung Darwin gebucht. So sind wir in der Lage, die Zeit, die uns die Schleife über den Uluru gekostet hat, wieder herauszuholen und hoffentlich unseren Flieger in Darwin rechtzeitig zu erreichen.

Zufrieden trafen wir uns abends dann mit Claudia und Werner, unseren deutschen Kontakten in Alice Springs, und erfuhren bei einem kurzweiligen Gespräch allerhand Interessantes und Nützliches über die Australier und ihre Lebensweise.

Den nächsten Tag verbrachten wir damit, den Kontakt in die Heimat zu pflegen, den hosteleigenen Pool zu testen und Ersatzteile für unser Rad zu organisieren. Dabei wurden wir sogar von Yvonne, der Besitzerin des Fahrradladens zu einem "staff-barbecue" am Abend eingeladen. Wir sollten auch kleine Wichtel mitbringen, um am geplanten Spiel teilnehmen zu können. Voller Vorfreude begaben wir uns auf die Suche nach kleinen, lustigen Wichteln, darunter ein buntgefiederter Flamingo-Kugelschreiber und eine Neon-Knicklicht-Sonnenbrille und bereiteten uns auf das Grillen vor.

Als wir abends dann am Ort des Geschehens ankamen, wurden unsere Erwartungen bei weitem übertroffen. Wir sahen den ersten Outbackgarten, der uns wirklich gut gefiel. Darin befanden sich Palmen, eine Gartenlaube und ein aus Pool aus Naturstein, indem wir genüsslich unseren ersten Apfelcidre genossen. Später wurde dann gut gegessen und der Abend gekrönt mit der Wichtelrunde.

Die Minion-Figur, die Andi auspackte, wurde direkt zu unserer künftigen Galionsfigur ernannt. Eine Mitspielerin hatte jedoch einen solchen Gefallen an dem Männchen gefunden, dass sie sich gegen ein verpacktes und für dieses bereits geöffnete Geschenk entschied. Zum Trost blieb uns noch mein 70-teiliges Set Weihnachtsbaumschmuck. Damit werden wir dann unser Gespann für jeden unübersehbar und der feierlichen Stimmung angemessen schmücken und die Erinnerung an diesen wunderschönen Abend aufrecht erhalten.

Aus dem Hostel ausgeckeckt, nutzten wir unseren letzten Tag in Alice Springs um einen großen Berg an in der Heimat lange ersehnten Postkarten zu verfassen und loszuschicken. Wir ergänzten unsere Essensvorräte für den Rest der Strecke und erreichten um 19.15 Uhr rechtzeitig unseren Bus, der uns über Nacht unserem Ziel ein gutes Stück näher brachte.

Hier angekommen können wir bereits feststellen: die Hitze ist eine ganz andere. Die Luftfeuchtigkeit liegt deutlich höher, die Temperaturen sind ähnlich hoch wie in Alice Springs. Beides zusammen drückt ganz ordentlich auf den Kreislauf; wir werden sehen, wie sich das beim Radfahren auswirkt."

Den gesamten Blog der beiden Abenteuer finden Sie HIER.

Unsere bisherige Berichterstattung lesen Sie HIER.

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