Vandalen am Werk: Schock für Tierschützerin aus Großenlüder

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Ein mutwillig abgesägter Storchenhorst und zwei getötete Waschbären erschrecken Familie in Großenlüder.

Großenlüder - Eine böse Überraschung erlebte Karin Bettinger am Montagmorgen: In der Hofeinfahrt der Familie lagen zwei tote Waschbären und der mehr als zehn Meter hohe Storchenhorst war mutwillig mit einer Motorsäge zerstört worden. „Sollte das eine Warnung sein? Mein Mann und ich können das nicht anders sehen“, sagt die Großenlüderer Naturschützerin.

Der Storchenhorst war in diesem Jahr erstmals mit Erfolg bebrütet worden. Die Störche haben aber bereits ihre Reise in den Süden angetreten, so dass in diesem Fall kein Tier zu Schaden kam. Ganz anders bei den beiden toten Waschbären. Diese sind inzwischen dem Veterinäramt Fulda übergeben worden, um die Todesursache feststellen zu lassen.

„Obwohl ich Waschbären auch als Gefahr für unsere Natur ansehe und absolut kein Freund dieser Art bin, frage ich mich, wer so etwas tut?“, so die fassungslose Naturschützerin. Vermutlich wurden die Tiere brutal erschlagen. Die Gemeinde wurde informiert und nun müssen die Täter ermittelt werden.

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