Versuchte Vergewaltigung im Juli 2017 in Fulda: Fahndung mit Phantombild

Täter kann laut Polizei und Staatsanwaltschaft Bezug zur Fuldaer Region haben

Fulda - Bereits am 16. Juli 2017 wurde eine zur Tatzeit 27-jährige Frau aus Fulda Opfer einer versuchten Vergewaltigung. Die junge Frau befand sich gegen 6 Uhr auf dem Heimweg von der Gaststätte "Oberbayern" durch die Fulda-Auen. In Höhe des Justus-Schneider-Fuß- und Radwegs, kurz vor der Einmündung auf die Schlitzer Straße, Hausnummer. 59, stellte sich ihr ein Fahrradfahrer in den Weg.

Dieser war ihr bereits zuvor im Bereich der Wiesenmühle aufgefallen, in der Folge hatte er mehrfach ihren Weg gekreuzt. Der Täter stieß sie in das Gebüsch am Fuldaufer und versuchte sie zu entkleiden. Aufgrund ihrer Gegenwehr und lauten Hilferufe ließ er von ihr ab und flüchtete in Richtung Innenstadt. Dabei raubte er noch die Handtasche und das Handy der geschädigten Frau.

Der unbekannte Täter war zur Tatzeit etwa 25 bis 40 Jahre alt, 1.75 bis 1.80 Meter groß und von schlanker, schlaksiger Gestalt. Seine Augenfarbe war blau oder grün, auffällig waren die dunklen Augenringe. Er war Raucher und sprach Deutsch mit osteuropäischem Akzent. Sein Fahrrad war ein so genanntes Hollandrad und hatte einen Gepäckträger.

Die bisherigen Ermittlungen der Strafverfolgungsbehörden erhärten den Verdacht, dass es sich um einen Täter mit regionalem Bezug handeln dürfte. Da dieser auf anderem Wege nicht zu ermitteln war, haben sich Staatsanwaltschaft und Amtsgericht Fulda zu einer Veröffentlichung des Phantombildes entschlossen.

Hinweise bitte an das Polizeipräsidium Osthessen unter Telefon 0661/105-0, jede andere Polizeidienststelle oder die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de/onlinewache

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