Verkehrsbericht 2013 - Weniger Unfälle in Osthessen

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Fulda. Die Polizei Osthessen stellte in einer Pressekonferenz den Verkehrsbericht für 2013 vor und zog insgesamt eine positive Bilanz.

Fulda. Weniger Unfälle und weniger Verletzte – so lässt sich der Verkehrsbericht 2013 der Polizei in wenigen Worten zusammenfassen. Im Gebiet Osthessen, mit den Landkreisen Fulda, Hersfeld-Rotenburg und dem Vogelsbergkreis, ist die Anzahl der Gesamtunfälle zurückgegangen. Die Anzahl der Unfälle mit Personenschäden ist sogar auf einem historischen Tiefstand. Im Jahr 2012 kamen noch 2.334 Personen zu Schaden, im letzten Jahr sank diese Zahl um 206 auf  2.128. Gleiches gilt auch, wenn der Landkreis Fulda allein betrachtet wird. Besonders erfreulich ist hier der Rückgang der Schwerverletzten durch Verkehrsunfälle um über 17 Prozent von 235 auf 195 Personen. Auch die Gesamtzahl der Unfälle im Landkreis Fulda sank von 3.844 Unfällen in 2012 auf 3.678 in 2013. Zu den häufigsten Unfallursachen zählen Alkohol oder Drogeneinfluss, Vorfahrtsmissachtungen oder überhöhte Geschwindigkeit. "Meistens kommen bei einem Unfall mehrere Ursachen zusammen,” weiß Jürgen Gleitsmann, zuständig für Verkehrsangelegenheiten im Polizeipräsidium.

Als so genannte Risikogruppen gelten unter anderem junge Fahrer aber auch Senioren, deren körperliche Leistungen im Alter häufig zurückgehen. "Diese Zielgruppe zu erreichen ist besonders schwierig, da sie über eine langjährige Fahrpraxis verfügt und oft nicht offen ist für Beratung und Vorschläge”, sagte Fuldas Polizeipräsident Alfons Georg Hoff.Ein weiterer Erfolg schildert Gleitsmann in Hinblick auf die Unfallfluchten in Osthessen, die 2013 bei einer Anzahl von 2.178 lagen. "Davon konnten 45 Prozent, das heißt fast jede zweite Unfallflucht aufgeklärt werden,” sagte Gleitsmann. Der Polizeipräsident verwies  zudem auf die Schicksale, die hinter einer den Zahlen stehen. "Die Tragödien und das menschliche Leid gehen in einer solchen Statistik unter”, sagte Hoff. "Aber uns freut natürlich der Rückgang der Gesamtunfallanzahl. Wir sind auf einem guten Weg.”Großen Wert wird in der Region auf die Prävention gesetzt, zu der die Polizei auch Kontrollen und Blitzer zählt. "Hier geht es nicht darum, dass wir möglichst viele Bußgelder einnehmen wollen. Wir erhoffen uns durch diese Maßnahmen eine Anpassung an das Fahrtempo und dadurch weniger Unfälle”, so Hoff weiter.Aber auch bundesweite Aktionen, wie die "Sichere Landstraße” sollen zu einer permanenten Aufklärung beitragen. Im Vergleich zu den Autobahnen passieren auf den Landstraßen weitaus mehr Unfälle."Jede Kontrolle, die wir durchführen, ist ja auch gleichzeitung mit einer Beratung und einer Empfehlung durch die durchführenden Beamten verbunden. Den Mitarbeitern möchte ich deshalb einen besonderen Dank aussprechen für ihre engagierte und tolle Arbeit. Ihnen allen ist der Erfolg und damit der Rückgang der Unfälle zuzuschreiben”, erklärte Hoff.

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