Mit viel Engagement im Dienste der Stadt

Fulda. Ob im Betriebsamt, dem Kulturamt, dem Jugendamt oder der Feuerwehr – in den verschiedensten Bereichen der Verwaltung kümmern sich die Mitarb

Fulda. Ob im Betriebsamt, dem Kulturamt, dem Jugendamt oder der Feuerwehr – in den verschiedensten Bereichen der Verwaltung kümmern sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um die Belange der Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger. Anlässlich ihres 25-jährigen Dienstjubiläums wurden nun Bruno Röthig, Mechthilde Thums und Sigrid Naumann für ihr Engagement und ihre zuverlässige Arbeit von Oberbürgermeister Gerhard Möller, dem Leiter des Haupt- und Personalamts Thomas Mölter, dem Personalratsvorsitzenden Richard Thonius und Mitarbeitern des Personalamts geehrt. Besondern Dank und Anerkennung erhielten außerdem Gerda Sorg, Werner Greve und Dorothea Drexler, die in die Freizeitphase der Altersteilzeit bzw. in den Ruhestand verabschiedet worden sind. "Glück besteht nicht darin, dass Du immer tust, was Du willst, sondern dass Du willst was Du tust", zitierte Richard Thonius den russischen Schriftsteller Leo Tolstoi und betonte, dass man gemerkt habe, dass die Geehrten ihre Arbeit gerne machen.

Arbeitsjubiläen – 25 Jahre bei der Stadt Fulda

Bruno Röthig, der im Betriebsamt im Bereich Park und Garten beschäftigt ist, hat sich in den 25 Jahren bei der Stadt nach Aussage Gerhard Möllers "den vielfältigen Anforderungen des Alltags" gestellt. So hat er erst als Saisonarbeiter und später dann befristet im Garten- und Friedhofsamt gearbeitet, danach war er acht Jahre bei der städtischen Müllabfuhr tätig und wurde vor zehn Jahrem zum Betriebsamt versetzt. "Dank und Anerkennung für Ihre vorbildlich geleistete Arbeit und dafür, dass Sie sich um das Grün in Fulda kümmern", erklärte der Oberbürgermeister.

Gerhard Möller bescheinigte Raumpflegerin Mechthilde Thums, die in der Hauptfeuerwache und der Feuerwache Fulda-Nord arbeitet, "außerordentlich hohes Engagement". Ihr freundliches und fleißiges Wesens werde in ihrem Umfeld sehr geschätzt. Nachdem Mechthilde Thums zwei Jahre lang in der Heinrich-von-Bibra-Schule als Raumpflegerin tätig war, arbeitete sie 17 Jahre lang in der Musikschule der Stadt und kam im Jahre 2005 zur Feuerwehr.

"Generationen junger Menschen haben Sie schon mit Begeisterung unterrichtet", betonte Oberbürgermeister Gerhard Möller, als er Sigrid Naumann ehrte. Bevor sie als Musikschullehrerin im Fach Klavier an der Musikschule der Stadt im Jahre 1986 eingestellt worden ist, war sie nach ihrem Studium an der Musikhochschule in Stuttgart unter anderem Tutorin für Gehörbildung und Angestellte der Musikschule Bad Vilbel. Der Fuldaer Verwaltungschef bedankte sich für ihr "engagiertes Mittun und die Vermittlung der Freude an der Musik". Sigrid Naumann ist auch bei der Lehrerfortbildung aktiv und veröffentlicht Artikel zum Thema Klavierpädagogik in Fachjournalen.

Verabschiedungen – "Freude über das Erreichte"

"Ich kann mir vorstellen, dass Sie hier mit gespaltenen Gefühlen stehen", sagte Oberbürgermeister Gerhard Möller bei der Verabschiedung dreier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Beginn der Freizeitphase der Altersteilzeit bzw. in den Ruhestand. Einerseits sei da die Freude über das Erreichte und auch die Vorfreude auf die Zeit des Ruhestandes, andererseits blicke man auch mit etwas Wehmut zurück. Mit Dank und den besten Wünschen für die Zukunft würdigte der Fuldaer Verwaltungschef die Arbeit von Gerda Sorg, Werner Greve und Dorothea Drexler.

Gerda Sorg, die ursprünglich eine Ausbildung zur Bürokauffrau absolviert hatte, arbeitete seit 1976 beim Magistrat der Stadt Fulda. Zunächst war sie 17 Jahre lang in der Pestalozzischule beschäftigt, daraufhin widmete sie sich im Sozial-, Jugend- und Sportamt unter anderem dem Sachgebiet "Asyl" – einem nach Aussage des Oberbürgermeisters "zur damaligen Zeit hochaktuellen und hochdiskutierten Thema". Nachdem sie die Fortbildung zur Verwaltungsfachwirtin erfolgreich absolviert hatte, arbeitete sie seit 2001 in der Wirtschaftlichen Jugendhilfe des Amtes für Jugend und Familie. Dort wurde ihr "gutes Urteilsvermögen, ihre positive Lebenseinstellung und ihr Gerechtigkeitsempfinden" sehr geschätzt. Gerda Sorg sei laut Möller ein gutes Beispiel dafür, dass man sich unterschiedliche Aufgaben aneignen könne. So hatte sie auch einen Lehrauftrag beim Verwaltungsschulverband inne, war ehrenamtlich aktiv sowie langjähriges Mitglied im Personalrat und hat das Schlosshoffest mitetabliert.

Eine beeindruckende Feuerwehrvita hat Werner Greve vorzuweisen. Nachdem er eine Ausbildung zum Schriftsetzer bei der Fuldaer Verlagsanstalt absolviert und dort auch mehrere Jahre gearbeitet hatte, wurde er 1975 beim Brandschutzamt der Stadt im feuerwehrtechnischen Einsatzdienst eingestellt. "Sie haben eine Fülle von haupt- und ehrenamtlichen Aufgaben ausgeführt und mit Ihrer ausgezeichneten Menschenkenntnis zu einem guten Verhältnis zwischen beiden Bereichen beigetragen", würdigte Oberbürgermeister Gerhard Möller den Einsatz von Werner Greve. Beispielsweise war er 32 Jahre lang Mitglied der Brandschutzkommission der Stadt. Sein Werdegang führte ihn bei der Feuerwehr Fulda vom Gruppenführer und späteren Leiter der Wachabteilung I über den Einsatzführungs-dienst bis zur Bereichsleitung des Sachgebiets 1. Seit 1972 engagiert sich Werner Greve auch bei der Freiwilligen Feuerwehr Fulda-Mitte und ist dort unter anderem als Fachgebietsleiter, Kreisausbilder und Beisitzer im Vorstand des Kreisfeuerwehrverbandes aktiv.

"Eine Sekretärin ist genauso prägend für eine Schule wie der Direktor und Sie waren die zentrale Anlaufstelle für Schüler und Eltern", stellte Gerhard Möller bei der Verabschiedung von Dorothea Drexler heraus. Die gelernte Stenotypistin arbeitete nach Tätigkeiten im Hauptamt, beim Sozial-, Jugend- und Wohnungsamt sowie bei zwei Firmen ab 1999 im Sekretariat der Heinrich-von-Bibra-Schule. Dort war sie eine "zuverlässige, stille Hilfe im Hintergrund, die sich immer mit Leib und Seele um alles und jeden gleichermaßen gekümmert" habe.

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