Zu viele Feste in Fulda? Händler des Citymarketings Fulda sind skeptisch

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Beim Treffen des „Citymarketings Fulda“ am Dienstagabend stellte Stefan Mölleney das Konzept zum 10. „Hessischen Familientag“ vor.

Am gestrigen Dienstagabend wurden die Händler des Citymarketings Fulda über das Konzept des Hessischen Familientags in Fulda informiert.

Fulda - Fulda kommt im Rahmen des Stadtjubiläums gar nicht mehr aus dem Feiern heraus. Am 14. September wird die Stadt gemeinsam mit dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration und der „Karl Kübel Stiftung“ den „kleinen Hessentag“, nämlich den 10. „Hessischen Familientag“, ausrichten. „Dieses Fest war der Wunsch unseres Oberbürgermeisters“, berichtet Stefan Mölleney, Leiter des Jugendamt Fulda und Koordinator des „Familientags“, beim Treffen des „Citymarketings Fulda“ am Dienstagabend.

Mit 200 Mitwirkenden, vier Bühnen und zahlreichen Ständen, die vom Universitätsplatz über die Friedrichstraße, dem Bonifatiusplatz bis hin zur Pauluspromenade und dem Schlosspark reichen, soll die Innenstadt belebt werden. „Wir haben die Stände so eingeteilt, dass die Gastronomie ihre Außenbestuhlung weiterbetreiben kann“, erklärt Mölleney. Doch das weitere Fest bedeutet ebenfalls Sperrungen in der Innenstadt. Dies kommt nicht bei allen Händlern gut an. „Die ,IG Friedrichstraße‘ spricht sich deutlich gegen weitere Sperrungen aus. Uns gehen an diesen Tagen viele Umsätze verloren“, erklärt Stefan Wehner, Inhaber des Modegeschäft „Campo“. Ebenfalls von den vielen Festen eingeschränkt sieht sich „Karstadt“-Geschäftsführer Olaf Sichtig: „Wir feiern auch gerne, aber wieso macht man solche Feste nicht an einem Sonntag?“ Trotz der Diskussion um den Termin wird der 10. „Hessische Familientag“ in Fulda stattfinden. Am 14. September von 10.30 bis 18 Uhr wird Fulda zum zweiten Mal der Ausrichter dieses Festes sein. „Wir haben dies bereits 2003 schon hervorragend gemeistert“, so der Leiter des Jugendamtes.

Attraktionen für die ganze Familie, aber auch Informationsstände, sollen die Besucher nach Fulda locken. Auch ein weiteres Projekt wurde am Dienstag vorgestellt: Thomas Landgraf von der Ferdinand Braun Schule in Fulda gestaltet mit seinen Schülern Flächen der Läden in Fulda. „Die Schüler können aber auch Stücke bei Ihnen ausstellen. Die Projekte sind individuell auf das jeweilige Geschäft anpassbar“, so Landgraf.

Ab dem 1. Januar soll es los gehen. Interessierte Geschäftsleute können sich per E-Mail an info@foto-landgraf.de oder beim „Citymarketing“ melden. Eine Aktion für Händler wird dieses Jahr ausfallen müssen. „Der verkaufsoffene Sonntag im September kann leider nicht stattfinden, da das geplante Fest um den VOS nicht veranstaltet werden kann“, erklärt Reginald Bukel, Vorsitzender des „Citymarketing Fulda.

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