Vorfahrt für Elche

Kanada/Fulda. Eine der spektakulrsten Extremsport-Veranstaltungen die Fulda Challenge ging in der vergangenen Woch

Kanada/Fulda. Eine der spektakulrsten Extremsport-Veranstaltungen die Fulda Challenge ging in der vergangenen Woche in ihre achte Runde. Fnf gemischte Teams, bestehend aus einem Prominenten und einem weiteren Teilnehmer, die sich ber harte Vorausscheidungswettkmpfe qualifiziert hatten, sowie ein rein kanadisches Team traten bei arktischer Klte im Yukon zu einem Zehnkampf der besonderen Art an.

Dieses Jahr stellten sich als Prominente die ehemaligen Fuballstars Giovan Elber und Fredi Bobic, die mehrfache Weltmeisterin und Weltrekordlerin im Eisschnelllauf Monique Gabrecht-Enfeldt, der Ex-Zehnkmpfer Frank Busemann sowie die Ex-Weltmeisterin im Langtriathlon und Journalistin Monika Birk der Herausforderung. Die Sportler zeigten auf der Challenge in den unterschiedlichsten Disziplinen wahre High-Performance on snow and ice.

Hchstleitungen gefordert

Neben konditionellen Hchstleistungen beim Halbmarathon, Mountainbikerennen, Eisschnelllauf, Biathlon, Eiswandklettern, Draisinenrennen und Berglauf, mussten die Teilnehmer auch ihr fahrerisches Knnen unter Beweis stellen. Beim Autofahren war ich zu vorsichtig, weil ich auf keinen Fall riskieren wollte, ein Tor zu verpassen, sagte der Fuldaer Teilnehmer Stephan Bunse nach dem ersten Wettkampftag. Der Berglauf war der bisher schnste Wettkampf meines Lebens. Das Panorama ist einfach einzigartig. Trotzdem wurde mir beim Aufstieg die Luft ganz schn knapp!

Beim Gelndewagenparcours, Rhino- und ATV-Rennen war der berhmte Popometer gefragt. Doch die Teilnehmer konnten hierbei auf die Erfahrung zweier Profis zurckgreifen. Die Vollgasartisten Isolde Holderied und Strietzel Stuck gaben wertvolle Tipps und leiteten die Teams an, bevor es auf die Piste ging. Ich wei gar nicht, wann ich vor der Challenge zuletzt auf Kufen stand. Von der Anstrengung her, kam man das mit Ausdauer-Disziplinen nicht vergleichen. Hier muss Du kurzzeitig ber den Limit gehen das ist ganz schn anstrengend, sagte der Fuldaer Teilnehmer Stephan Bunse. Draisinen kannte ich bisher nur aus Western. Ich fand das ganz schn lustig.

Bezaubernde Landschaft

Aber nicht nur im Wettkampf war ein gefhlvoller Gasfu gefragt. Schlielich galt es, auf den einsamen Verbindungsetappen hunderte von Kilometern auf Schnee und Eis zurckzulegen. Doch die Athleten konnten sich dabei auf die Performance der Fulda-Winterreifen verlassen, die in jeder Situation Grip boten. Als Autofahrer durfte man sich nicht zu sehr von der atemberaubenden Landschaft ablenken lassen schon aus Eigeninteresse sollte man Elchen immer Vorfahrt gewhren.

Abends wartete dann statt eines gemtlichen Hotels ein Freilicht-Camp auf die Teilnehmer. Wer schon einmal am wrmenden Lagerfeuer die Polarlichter am Himmel beobachtet hat, mchte Schlafsack und Zelt nicht gegen Hotelbett und Badewanne tauschen trotz minus 40 Grad Auentemperatur.

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