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Wanderausstellung

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FULDA. Der Landkreis Fulda mchte einen Beitrag leisten, um in der Bevlkerung fr die verstrkte Nutzung von erneuerbaren Energie

FULDA. Der Landkreis Fulda mchte einen Beitrag leisten, um in der Bevlkerung fr die verstrkte Nutzung von erneuerbaren Energien zu werben. Zwei Energiequellen, die nahezu unbegrenzt zur Verfgung stehen, sind die Sonnenenergie und die Erdwrme. Gestern hat Landrat Bernd Woide im Foyer des Kreishauses eine Wanderausstellung ber solarthermische und geothermische Anlagen erffnet, die noch bis zum 4. September zu sehen ist.

Die Wanderausstellung wurden vom Hessischen Ministerium fr Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung, dem Hessischen Landesamt fr Umwelt und Geologie sowie der hessenENERGIE GmbH konzipiert. Sie beleuchtet leicht verstndlich und anhand praktischer Beispiele den Einsatz erneuerbarer Energie zur Warmwasseraufbereitung sowie zum Beheizen von Wohngebuden. Auch werden Hinweise zu Planung und Finanzierung gegeben.

Der weltweite Klimawandel, der auch auf einen steigenden Aussto von Kohlendioxid zurckzufhren sei, mache den verstrkten Einsatz erneuerbarer Energien zwingend erforderlich, sagte Woide zur Erffnung der Ausstellung, der er viele interessierte Besucher wnschte. Whrend die fossilen Energieressourcen zur Neige gingen, stellten erneuerbare Energien auch in der Region Fulda einen immer wichtigeren Faktor in der Wertschpfungskette dar.

Landrat Woide verwies auf die Koordinierungsstelle des Landkreises Fulda fr die energetische Nutzung von Biomasse, die Produzenten und Verbraucher zusammenbringen wolle. Hierzu gehrten auch fachkundige Beratungs- und Informationsangebote. Die Wanderausstellung Thermische Solaranlagen - Wasser erwrmen mit der Sonne und Geothermische Anlagen Heizen mit Erdwrme reihten sich nahtlos in die bisherigen Bemhungen ein.

Der Leiter der Koordinierungsstelle, Stephan Bttner, betonte, dass die Sonneneinstrahlung ausreiche, um auch in unserer Region 60 Prozent des jhrlichen Warmwasserbedarfs eines Einfamilienhauses zu decken. Dadurch lieen sich 250 Liter Heizl einsparen. Die Geothermie knne ebenfalls entscheidend zur Energieversorgung beitragen, wenn man bedenke, dass in der oberen Erdkruste die Temperatur um drei Grad pro 100 Meter Tiefe zunehme.

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