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,,Wasser weg vom Bauwerk“

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Fulda. Was hat es mit dem erhhten Pflasterstreifen am Paulustor auf sich, das fragten viele Brgerinnen und Brger bei der Stadt nach.

Fulda. Was hat es mit dem erhhten Pflasterstreifen am Paulustor auf sich, das fragten viele Brgerinnen und Brger bei der Stadt nach.

Stadtbaurtin Cornelia Zuschke begrndet die Pflasterung mit dem Schutz des historischen Baudenkmals, dem Paulustor. Mit der Reparatur der Pflasterflche in der Tordurchfahrt sowie der Querrinne bercksichtigen wir gleich mehrere Aspekte, so Zuschke. Zum einen soll das Oberflchenwasser vom Tor selbst ferngehalten und Passanten vor Spritzwasser geschtzt werden. Ein weiterer wesentlicher Grund ist jedoch der Schutz des Wandputzes und auch des darunter liegenden Mauerwerks, das durch Wasser und Salzwasser im Winter in Mitleidenschaft gezogen wurde, so die Stadtbaurtin.

Das bisher von der Frauenbergseite in das Tor laufende Wasser wird nun durch die 2 cm hohe Rinne rechts und links in die Ablufe eingeleitet. Das Tor bleibt nun trocken, so Zuschkes Hoffnung. Durch die Entwsserung luft das Regenwasser knftig mitten durchs Tor und setze dem Bauwerk nicht zu.

Die leicht erhhte Pflasterung kennzeichnet auch den frheren Verlauf der Mauer des Stiftsbezirks. Die historische Linienfhrung kann somit optisch dargestellt werden. Kennzeichnend fr die historische Linienfhrung sind heute noch die Sulen auf der Seite des Generalvikariats mit einem aufgesetzten ,,Blumentopf und das Gegenstck auf der Seite der Zufahrt zum Hotel Maritim/Orangerie.

Gleichzeitig bot sich die Querrinnenstelle im Straenverlauf an, weil sich hier auch die 50 cm Breite Haltemarkierung der Ampel befindet. An dieser Stelle, bergseitig vor dem Paulustor gab es keine Straenablufe. Um die Entwsserungselemente an dieser Stelle einbauen zu knnen, musste die Strae aufgeschnitten werden. Die Hauptgrundleitung der Entwsserung liegt in der Mitte der Pauluspromenade, so dass es sich anbot den Rohrgraben, der vom rechten bzw. linken Straenablauf bis in die Mitte der Strae gefhrt werden musste nicht mit Asphalt zu schlieen, sondern in historischer, Natursteinpflasterbauweise im Mauerverlauf der Stadtmauer / Klostermauer zu verlegen.

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