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Wegen Brandschutztechnik: Hünfelder Rathaus-Umzug verschoben

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Umzug ins sanierte Rathaus Hünfeld verzögert sich
Umzug ins sanierte Rathaus Hünfeld verzögert sich © Stadt

Die Umzugskisten werden derzeit schon gepackt, für Anfang April war der Umzug der Hünfelder Stadtverwaltung aus dem Museum Modern Art ins von Grund auf sanierte Rathaus geplant.

Hünfeld Doch dieser Termin ist mittlerweile wieder offen, weil ein Teil der brandschutztechnischen Anlagen durch die Prüfingenieure nicht abgenommen wurden. Dies teilt Bürgermeister Benjamin Tschesnok mit.

Diese Hiobsbotschaft ereilte den Magistrat bereits am Freitag und lässt sich in ihrer Tragweite bis heute noch nicht vollständig klären. Es geht dabei um die sogenannte Süla-Anlage, mit der das neu gestaltete Treppenhaus bei einem Brand rauchfrei gehalten wird.

Der mögliche Fehler geht auf das Jahr 2019 zurück. Inwieweit diese Abweichung der baulichen Ausführung dieser Anlage genehmigungsfähig ist oder ob hier nachgerüstet werden muss, ist leider derzeit unklar und konnte bislang durch die Planer nicht abschließend beantwortet werden.  

Ein weiteres Problem haben die Planer erst in dieser Woche offenbart. Dabei geht es um eine kleinere technische Nachrüstung eines Türanschlages der Aufzugsanlage in allen Etagen. Auch diese Nacharbeiten können nach heutigem Stand erst nach Ostern vollzogen werden.

,„Das ist total ärgerlich und ein Problem, das wir nun ausbaden müssen“, ärgert sich Bürgermeister Tschesnok. Unabhängig von den Aufarbeitungen der Verantwortlichkeiten müssten aber zunächst alle Kräfte darauf gerichtet werden, das Projekt endlich zu einem Abschluss zu bringen. „Bevor wir allerdings den Stempel der Gutachter und die Zustimmung der Prüfingenieure nicht haben, kann es keinen Umzug und damit auch keine Übergabe des Rathauses geben“, bedauert Tschesnok.   

Er habe seinen Unmut bereits sehr deutlich zum Ausdruck gebracht, betonte der Bürgermeister. „Das hilft uns aber im Moment nicht weiter, solange die erforderlichen Bauteile nicht schnellstmöglich beschafft und eingebaut werden können“, betonte der Bürgermeister. Er erwarte nun unmissverständlich, dass die Architekten und Fachplaner dieses Problem möglichst kurzfristig lösten.

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