Hünfelder "Wella"-Aus: Beratungen mit Arbeitnehmervertretern

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Interessensausgleich und Sozialplan für 345 Mitarbeiter vereinbart / Coty will zusätzliche Optionen  für Standort erschließen 

Hünfeld - Im Rahmen der Reorganisation seiner weltweiten Produktions- und Logistikkapazitäten war das Unternehmen Coty zu dem Ergebnis gekommen, dass es für die Produktion am Standort Hünfeld ("Wella") keine langfristige, nachhaltige Perspektive gibt. Daher wird die Produktion in der zweiten Hälfte des Kalenderjahres 2018 auslaufen ("Fulda aktuell" berichtete mehrfach).

Das Coty-Management und die Arbeitnehmervertreter haben nun die Beratungen der vergangenen Monate abgeschlossen und für alle 345 betroffenen Mitarbeiter der Produktion einen Interessensausgleich und einen Sozialplan vereinbart. Beide Seiten zeigen sich danach laut Pressemitteilung mit dem Verhandlungsergebnis zufrieden.

So äußerte sich Norbert Herr, Betriebsratsvorsitzender der HFC Manufacturing GmbH Hünfeld: "Wir haben einen starken Sozialplan entwickelt, der auf unsere lokalen Bedürfnisse eingeht. Das war uns als Betriebsrat besonders wichtig bei der Verhandlung."  In den nächsten Wochen und Monaten werden die Einzelgespräche mit den Mitarbeitern geführt, um auf der Basis des Sozialplans die jeweils individuelle Lösung zu konkretisieren.

Die in Hünfeld angesiedelten R&D-Kapazitäten verbleiben am Standort. Coty wird eigens dafür eines der vorhandenen Gebäude umrüsten. Coty wird sich auch weiterhin dafür einsetzen, zusätzliche Optionen für den Standort in Hünfeld zu erschließen. Dazu wurde ein spezielles Unternehmen engagiert, das die Einholung und Evaluation von Investorenangeboten in einem standardisierten Verfahren durchführt. In Deutschland soll Coty mit seinen kommerziellen und seinen Produktions- und Vertriebseinrichtungen weiterhin eine bedeutende Präsenz haben.

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