Weiterer Todesfall

Salmonellen-Epidemie: Der aktuelle Stand am Klinikum FuldaStaatsanwaltschaft leitet Vorermittlungen einFulda. Das Klinikum Fulda gibt in b

Salmonellen-Epidemie: Der aktuelle Stand am Klinikum Fulda

Staatsanwaltschaft leitet Vorermittlungen ein

Fulda. Das Klinikum Fulda gibt in bereinstimmung mit dem Kreisgesundheitsamt folgende aktuellen Zahlen und Fakten (Stand: 17. Mai 2007, 11 Uhr) im Zusammenhang mit der Salmonelleninfektion bekannt:

Herr PD Dr. Achim Hellinger, Med. Direktor der Klinikum Fulda gAG, informiert bezogen auf den Vortag ber 6 neu Salmonellen positiv diagnostizierte Patienten und 6 weiteren Mitarbeitern. Damit erhht sich die Zahl der festgestellten Erkrankungen auf 211 Betroffene (134 Patienten und 77 Mitarbeiter).

Neue Durchfallerkrankungen, die mglicherweise mit Salmonellen nicht im Zusammenhang stehen, sind bei 6 Patienten, davon 2 Kindern, und bei 2 Mitarbeitern zu beobachten.

Zum grten Bedauern der Klinikumsleitung ist ein weiterer Todesfall zu vermelden. Es handelt sich um eine 82 jhrige Patientin, die am 8.5.2007 aus dem Heilig-Geist-Seniorenzentrum mit Salmonellen- und Norovirusinfektion bernommen wurde und mit Salmonellensepsis und positivem blutkulturellem Nachweis am 16.5.2007 verstorben ist.

Die Zentralkche hat ihren Betrieb eingestellt, die Patienten werden mit Portionsware versorgt. Die Zusammenarbeit mit einer Catering-Firma ist organisiert. Am Samstag, 19.5.2007, erhalten die Patienten mittags eine erste warme Mahlzeit.

Weitere Manahmen wurden getroffen. Die infektisen Patienten werden auf zwei Isolierstationen behandelt und mit zugewiesenem rztlichem und pflegerischem Personal betreut. In gemeinsamer Absprache zwischen den Patienten und den Therapeuten werden unter Hinweis und Aufklrung ber die aktuelle Situation Neuaufnahmen weiterhin vorgenommen.

Das Amt fr Landwirtschaft, Veterinrwesen und Verbraucherschutz hat alle Rckstellproben der vergangenen Woche zur Untersuchung nach Kassel gesandt. Mit einem endgltigen Ergebnis ist Anfang nchster Woche zu rechnen.

Eine Mitarbeiter- und Patientenbefragung zur Ursachenfindung findet durch das Gesundheitsamt des Landkreises Fulda in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Landesprfungs- und Untersuchungsamt im Gesundheitswesen, Abteilung fr Infektionsepidemiologie, Dillenburg, statt. Die Erhebung wird sowohl im Klinikum Fulda als auch im Seniorenzentrum sowie bei bereits entlassenen Patienten durchgefhrt.

Die Polizei hat das Kreisgesundheitsamt darber informiert, dass die Staatsanwaltschaft auf Grund der ffentlichen Berichterstattung ber Todesflle Vorermittlungen eingeleitet hat. Die Staatsanwaltschaft ist aus eigener Initiative und nicht auf Grund einer Anzeige Dritter ttig geworden.

Ab Freitag, 18.05.2007, ab 9.00 Uhr, wird ein Beratungstelefon fr Patienten und Angehrige eingerichtet und tglich von 9.00 bis 16.00 Uhr (auch am Wochende) besetzt sein. Tel.-Nr.: 0661/84-6769.

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