Weitsicht - Opel Ampera: Elektromobilität der Zukunft

Wasserkuppe/Fulda. Weitsicht – dieser Begriff steht synonym für die Rhön, das "Land der offenen Fernen". Eine tolle Weitsicht herrschte

Wasserkuppe/Fulda. Weitsicht – dieser Begriff steht synonym für die Rhön, das "Land der offenen Fernen". Eine tolle Weitsicht herrschte am Dienstag auch auf der Wasserkuppe. Und Weitsicht bewies das Fuldaer Autohaus Opel Fahr, als es im Hangar 7 der Fliegerschule mit dem Opel Ampera für die Region Osthessen und Westthüringen das europaweit erste voll alltagstaugliche elektrisch angetriebene Fahrzeug vorstellte. Weitsicht nicht zuletzt deshalb, weil mit dieser zukunftsweisenden Automobiltechnologie inmitten des Biosphärenservats die Themen Mobilität, Umwelt und Naturschutz ideal verknüpft werden können.

Unter diesen Gesichtspunkten präsentierte Opel-Fahr Geschäftsführer Reinhard Kolb auch im Namen seiner Mitgesellschafter Jürgen Schneider und Rainer Schwab einem exklusiven Kreis den neuen Ampera. 7.000 Fahrzeuge dieses "Elektromobils" wurden unterdessen schon in Deutschland und Holland verkauft,  die Bestellungen laufen bestens. Kolb hieß alle Anwesenden – "vom Biolandwirt über den Wirtschaftsfunktionär und Energievisionär bis hin zur Politik und Rhönschäfer" herzlich willkommen und wünschte einen "erkenntnisreichen und informativen  Tag."

"Als den Opel-Händlern Anfang August in Amsterdam und Den Haag  der Ampera vorgestellt wurde, hatten wir Gelegenheit, ihn erstmals selbst zu fahren. Unsere Erwartungen wurden weit übertroffen und wir fragten uns, wie und wo wir dieses außergewöhnliche Auto einem ausgewählten, kompetenten und interessierten Publikum präsentieren könnten. Welche Lokalität hätte sich besser angeboten, dieses kohlendioxidfreie Fahrzeug zu zeigen, als hier auf der Wasserkuppe inmitten des Biosphärenreservats Rhön, das in diesem Jahr auch noch sein 20-jähriges Bestehen feiert."Der Fahr-Geschäftsführer erwähnte besonders Thomas Menz aus Lütter, der sofort nach Öffnung des Opel-Ampera-Bestellsystems am Dienstag, 5. Juli 2011, exakt um 8.17 Uhr, bundesweit den ersten Kundenauftrag unterschrieb.  Im Firmenfuhrpark des innovativen Photovoltaik-Unternehmens "Neotron"  soll der Ampera eine Vorbildfunktion übernehmen.

Neben weiteren Bestellreservierungen wird der zweite fest verkaufte Fahr-Ampera im Stromversorgungsunternehmen Überlandwerk Rhön in Mellrichstadt fahren. Kooperationsverträge der Adam Opel AG wurden bzw. werden unter anderem auch mit der ÜWAG Fulda und der "Modellstadt für Elektromobilität", Bad Neustadt, unterzeichnet. Kolb: "Und das alles mit dem Ziel, technologische Konzepte zur Elektromobilität  weiter zu entwickeln und zu realisieren." Dazu gehörten  auch eine Ladeinfrastruktur, ein Energiemanagement und   Abrechnungssysteme – "glaubwürdige Zeichen für Elektromobilität und eine gesunde Umwelt."

Produkt-Informationen zum neuen Ampera, traditionelle  Zusammenhänge zwischen Segelflugzeug, Wasserkuppe und Opel sowie Aufschlussreiches über das Biosphärenreservat Rhön rundeten den gleichermaßen exklusiven wie informativen Ampera- Premierentag auf der Wasserkuppe ab. Zwischen den einzelnen Vorträgen konnten die Gäste zudem noch leckere regionale Produkte sowie Köstlichkeiten vom Grill, Kaffee und Kuchen genießen.

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