Welcher Standort für Weihnachtsmarkt ? - FDP: Domplatz kann keine Option sein

Fulda. Für die Fuldaer FDP hat ein Weihnachtsmarkt am Dom Charme. Auch wenn Handel und Bischof in der Frage des Weihnachtsmarktes diesmal Seit an Sei

Fulda. Für die Fuldaer FDP hat ein Weihnachtsmarkt am Dom Charme. Auch wenn Handel und Bischof in der Frage des Weihnachtsmarktes diesmal Seit an Seit marschieren ist für die Liberalen das Thema noch offen. Bei der Frage nach dem besten Standort für den Fuldaer Weihnachtsmarkt dürfe das Barockensemble kein Tabu sein, so FDP-Chef Peter Wolff. "Viele Einkaufsmeilen kann man gar nicht mehr auseinander halten, weil in jeder Stadt, die immer gleichen Filialisten aktiv sind. Das Einzigartige geht verloren", so Wolff. Ähnlich sieht er die Situation der Weihnachtsmärkte, die sich seiner Meinung nach immer mehr zum Buden-Eldorado von Bratwurst-, Glühwein- und Kerzenanbietern entpuppen. "Das, was Fulda von anderen Städten unterscheidet, ist sein Barockensemble aus Gebäuden und Geschichte, inklusive des Doms". "Der Deutsche Wandertag hat eindrucksvoll bewiesen, dass die Pauluspromenade und der Domplatz von Besuchern frequentiert werden", so der Liberale. Eingebettet mit Weihnachtskonzerten im Dom und eventuell Eisbahnen etc. könne die Stadt die Weihnachtsaktivitäten auch örtlich vernetzen – und sie via Friedrichstraße bis zum Universitätsplatz und die Bahnhofstraße lenken, glaubt Wolff.

"Warum engagieren wir uns als Stadt beim Förderprogramm Aktive Kernbereiche, das mit Millionenaufwand gerade auch die Barockeinrichtungen in der Stadt saniert, wenn wir diese dann nur als Kulisse weit ab vom sonstigen städtischen Geschehen drapieren", fragt Wolff, "zumal der Dom ja nicht nur spirituelles und geistiges Zentrum der Stadt sein will, sondern durchaus als Magnet Anziehungspunkt für zahlreiche Touristen, Bürger der Stadt und dem Umland ist. Die Liberalen sehen hier durchaus die Option, diese Möglichkeiten in ein kommendes Konzept zum Weihnachtsmarkt einfließen zu lassen. "Natürlich weiß auch ich, das ein "Ausbluten des Handels" durch eine völlige Trennung von Weihnachtsmarkt und City nicht das Ziel sein kann. Es gehe bei den Überlegungen der Liberalen darum, durch Symbiosen den Fokus auf die Einzigartigkeit und dadurch mehr Besucher mit einem noch attraktiveren Angebot und Ambiente in die Stadt zu locken", so der FDP-Vorsitzende. Der Weihnachtsmarkt in Schloss Adolfseck habe bewiesen, so Wolff, dass eine solche Attraktion, verbunden mit historischen Gebäuden, ein Flair erzeugt, dass Besucher anzieht.

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