Werde Licht: Ergreifendes Konzert mit Anita Burck

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Fulda. Vor vollbesetzter Kirche fand am Sonntag das "Licht ins Dunkel"-Konzert der Fuldaer Sängerin im "Kloster Frauenberg" statt.

Fulda. Am dritten Advent lud der "Lions Club Fulda Bonifatius" wieder zu seinem alljährlichen Weihnachtskonzert ein. Das Konzert-opening übernahm die "Jugend musiziert"-Preisträgerin Madita Heigel mit dem Präludium von J.S. Bach. Als Hausherr von der wunderschönen Frauenbergkirche begrüßte Guardian Heinz Jürgen Reker die Konzertbesucher und freute sich über die vollbesetzte Kirche.

Eine ruhige, besinnliche Stimmung machte sich breit, als Anita Burck mit dem Vokalensemble Poppenhausen, Sänger und Pianist Dirk Lindemann und das Zupforchester Schwalmstadt, sowie Solopianistin Madita Heigel abwechselnd ihre Vorträge zum Besten gaben.

"Mache dich auf-werde Licht" Ein Duett von Burck und Lindemann. Passender hätte man das Motto des Konzertes nicht beschreiben können. Hierzu betraten die Sängerinnen des Vokalensembles mit ihren Kerzen den Altarraum. Mit "Wir grüßen den, der zu uns kommt" und "Ein Licht in dir geborgen" wurden im mehrstimmigen Satzgesang vorgetragen. Weiter ging es mit " Ein Warten geht durch diese Zeit" und "Lichter der Hoffnung". Das Vokalensemble mit den Solos von Burck und Lindemann verzauberte das Publikum mit ihren natürlich wirkenden Stimmen. Die hervorragende Akustik der Klosterkirche, ließ diese wunderbar zur Geltung kommen. Die erst zwölfjährige Madita konnte das Publikum mit Nocturne op.15 N°1 Andante Cantabile von F. Chopin noch ein weiteres Mal beeindrucken. Hier sei noch zu erwähnen, dass die junge Pianistin seit sechs Monaten, Stipendiatin des Vereins zur Förderung hochbegabter Künstler ist.

Auch das 16-köpfige Zupforchester aus Schwalmstadt mit Mandolinen, Mandola, Gitarre und Kontrabass, unter der Leitung von Brigitte Michelbach, hat mit seiner ganz eigenen Interpretation von "Kleine Hirtenmusik" und ein "Wiegenlied aus dem Tessin" für Begeisterung beim Publikum gesorgt. Eine wirklich heimelige Stimmung breitete sich aus, als abschließend ein Christmas Classics Potpourri zu hören war.

Zum Ende des stimmungsvollen Konzertes, wurde der Chorleiter der legendären Rhönlerchen, Johannes Neuwirth, von Anita Burck mit einem Dirigenteneinsatz für das Schlusslied" Über der Domstadt" überrascht. Denn es waren die Rhönlerchen die 1975 einmal begonnen haben, am dritten Advent am Frauenberg zu singen. Diese schöne Tradition haben die ehemaligen Sängerinnen des Chores nun vor zehn Jahren wieder aufgegriffen und so konnte man beim diesjährigen Konzert, noch einmal in Erinnerung schwelgen und einem großartigen Musikpädagogen danke sagen, für seine gelungene Arbeit. Denn er hat den Chormädchen von einst, etwas Wunderbares mit auf den Weg gegeben: die ungebrochene Begeisterung an dem mehrstimmigem Chorgesang. Diese ist auch nach 38 Jahren immer noch vorhanden.

So ging mit einem emotionalen Moment, das Frauenberg-Benefizkonzert des Lions Clubs Fulda- Bonifatius zu Ende. Guardian Heinz Jürgen Reker dankte allen Mitwirkenden für eine ruhige Stunde der Besinnlichkeit und des Nachdenkens.

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