Aus 270 werden 45: Bistum Fulda stellt neue Strategische Ziele vor

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Seltener Einblick in den Garten hinter der Michaelskirche mit Blick auf dem Dom. Stellten die strategischen Ziele vor (von links) Generalvikar Professor Dr. Gerhard Stanke, Theologe und Sozialwissenschaftler Dr. Valentin Dessoy, Bischof Heinz Josef Algermissen, Finanzdirektor Gerhard Stanke sowie der Leiter des Seelsorgeamtes, Ordinariatsrat Thomas Renze.
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Seltener Einblick in den Garten hinter der Michaelskirche mit Blick auf dem Dom. Stellten die strategischen Ziele vor (von links) Generalvikar Professor Dr. Gerhard Stanke, Theologe und Sozialwissenschaftler Dr. Valentin Dessoy, Bischof Heinz Josef Algermissen, Finanzdire ktor Gerhard Stanke sowie der Leiter des Seelsorgeamtes, Ordinariatsrat Thomas Renze.
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Seltener Einblick in den Garten hinter der Michaelskirche mit Blick auf dem Dom. Stellten die strategischen Ziele vor (von links) Generalvikar Professor Dr. Gerhard Stanke, Theologe und Sozialwissenschaftler Dr. Valentin Dessoy, Bischof Heinz Josef Algermissen, Finanzdirektor Gerhard Stanke sowie der Leiter des Seelsorgeamtes, Ordinariatsrat Thomas Renze.

Heute stellte das Bistum Fulda die strategischen Ziele bis zum Jahr 2030 vor.

Fulda -„Das Bistum Fulda muss sich bewegen. Wenn wir uns jetzt nicht bewegen, ist in einigen Jahren nichts mehr möglich“, so Bischof Heinz Josef Algermissen am Donnerstag. Gemeinsam mit Generalvikar Prof. Dr. Gerhard Stanke, Ordinariatsrat Thomas Renze, Finanzdirektor Gerhard Stanke, Stabsstellenleiterin Veronica Schilling-Pohl sowie Theologe und Sozialwissenschaftler Dr. Valentin Dessoy stellte der Bischof bei einer Pressekonferenz die strategischen Ziele des Bistum Fulda bis zum Jahr 2030 vor.

Eines steht im Fokus: zusammen wachsen. Rund 270 Pfarreien sollen bis 2030 zu 45 Pastiralverbünde sowie zehn Dekanate zusammen wachsen. Inhaltlich leitend für die Strategischen Ziele ist das Bild von der Pfarrei als Netzwerk Pastoraler Orte, das kirchliches Leben an vielen kirchlichen und nichtkirchlichen Knotenpunkten im unmittelbaren Nahraum auf dem Territorium der Pfarrei möglich macht. Die verschiedenen pastoralen Orte sind aufeinander bezogen, kooperieren miteinander und nutzen Synergien.

„Die Frage ist doch: Wo genau diese Gottsuche zum Stillstand gekommen ist?“, erklärt Algermissen. Eine erste Aktion des Citypastoral war der Gottesdienst im „S-Club“. „Religion verändert sich“, so Prof. Dr. Stanke. Das Citypastoral wird auch am kommenden Stadtfest präsent sein. „Wie kann Gott im Blick der Menschen bleiben?“, fragt sich der Generalvikar.

Die strategischen Ziele unterstreichen den Auftrag aller Getauften, das kirchliche Leben verantwortlich mitzugestalten. Als Träger der Seelsorge haben sie Anteil an der kirchlichen Verkündigung. Priester und Hauptamtliche unterstützen und begleiten sie an den verschieden Pastoralen Orten als „Ermöglicher“ auf diesem Weg.

Das Symbol der neuen strategischen Ziel besteht aus drei Figuren in Farben rot, blau und gelb. Gelb steht für Glaube verbindet, rot für Glaube bewegt und blau für Glaube öffnet. Das Datum 2030 sei kein willkürlich gewählter Zeitraum. „Alles was man über 15 Jahre im Voraus plant ist empirisch nicht überprüfbar. Die 13 Jahre sind richtig, alles andere wäre Kaffeesatzleserei“, so Algermissen. Der Sozialwissenschaftler Dessoy schließt an: „Die Qualität des Prozesses in Fulda ist etwas ganz Besonderes.“ Denn die Überprüfbarkeit der Ziele sei etwas ganz Neues.

Im vergangenen Jahr ist ein Entwurfstext der Strategischen Ziele bistumsweit auf allen Ebenen diskutiert worden. Vier Konsultationsveranstaltungen mit insgesamt etwa 900 Teilnehmern haben von April bis Juni 2016 in Amöneburg, Freigericht, Kassel und Fulda stattgefunden. Bis Ende Juli sind 201 ausführliche schriftliche Rückmeldungen im Bischöflichen Generalvikariat eingegangen und dort gesichtet, systematisiert und bearbeitet worden. „Wir haben das, was als Rückmeldung kam sehr ernst genommen. Die Nachricht ist, die da oben (also wir), nehmen wahr, dass Veränderung notwendig ist.

Am Sonntag werden die Strategischen Ziele durch Bischof Algermissen in Kraft gesetzt. „Wir vertrauen darauf, dass der Pfingstgeist uns auf diesem Weg unterstützt. “

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