Neue Gehege und Zäune: So werden Spenden für den „Heimattiergarten“ genutzt

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Neue Gehege und Zäune für die Tiere. So nutzt der "Heimattiergarten" das Geld der Spender.

Fulda. Seit Mai 2016 ist der „Heimattiergarten Neuenberg“ für Besucher geschlossen. Seit dem kämpft der Verein um das Überleben. „Die Eintrittsgelder waren zur Finanzierung der Futtermittel und für die Versorgung der Tiere notwendig“, erklärt Peter Weber, erster Vorsitzende des „Heimattiergarten Neuenberg“. Der Traditions-Tierpark war aufgrund von zu vielen Mängeln vom Veterinärsamt für Besucher geschlossen worden.

„Viele Besucher und auch Bürger haben das nicht verstanden“, so Weber, der die Schließung für Besucher auch nicht verstehen konnte. Auch die bemängelte Meerkatze ist nun an eine Auffangstation in München übergeben worden. „Die Station hat uns bescheinigt, dass die Meerkatze in einem guten körperlichen und psychischen Zustand gewesen ist“, sagt Weber. Nun wird das ehemalige Affengehege für die Aras umgebaut. „Die beiden freuen sich natürlich auch über eine neue Raumsituation“, freut sich der Vorsitzende. Auch das Gehege der Kakadus wird umgebaut und vergrößert. Die Baumaßnahmen für das Fasanen- und Pfauengehege haben bereits begonnen und sollen bis zum 8. April abgeschlossen sein. Die beiden Esel freuen sich über eine neue Umzäunung, die wegen der Landesgartenschau versetzbar ist. „Wir wissen nicht, was da auf uns zu kommt, deswegen möchten wir flexibel bleiben“, erklärt Weber. Das Areal sei als Teil für die Landesgartenschau in Fulda eingeplant. Daher sind auch die Weidebegrenzungen für die Rhönschafe und Lamas leicht versetzbar. Auch die Brücke, die am Hirschgehege entlangführt wurde saniert. „Allein für die Brückenmaterialien haben wir rund 1.500 Euro ausgegeben. Insgesamt wurden über 18.000 Euro nur an Materialkosten investiert“, berichtet Weber. Der Verein war in den vergangenen Monaten mehr denn je auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen.

„Nur dank der vielen guten Menschen konnten wir den ,Heimattiergarten’ aufrechterhalten“, zeigt sich Weber gerührt. Auch die Leser von „Fulda aktuell“ haben laut Weber zum Erhalt des Tiergartens beigetragen. „Dazu kann ich einfach nur ,danke’ sagen. Heute will ich den Spendern zeigen, wofür wir ihr Geld einsetzen“, so Weber. Aber nicht nur Geldspenden waren überlebenswichtig, sondern auch Sach- und Futterspenden fanden den Weg nach Neuenberg.

Der Vorstand ist voller Hoffnung, dass der „Heimattiergarten“ bald wieder eröffnen darf. Vor einigen Wochen wurde ein neuer Antrag für die Wiedereröffnung gestellt. Vereinsmitglieder haben sich bereit erklärt einen Sachkundenachweis abzulegen und jeden Tag zu überprüfen, ob die Tiere artgerecht gehalten werden, Mängel aufgetreten sind oder ein Tier erkrankt ist.

Solange der „Heimattiergarten“ noch nicht wieder geöffnet ist, sind die Tiere und der Verein weiterhin auf die Hilfe, der Bevölkerung angewiesen. Wer etwas spenden möchte kann dies unter dem Stichwort „Tiergarten“ tun: IBAN: DE90 5306 0180 0000 0311 27 BIC: GENODE51FUL

Auch Gutscheine für Futter von der „Raiffeisen Pilgerzell“ werden vom Verein gern als Spende angenommen. Ebenso freut sich der Verein über Materialspenden für die weiteren Baumaßnahmen. Weitere Informationen gibt es unter www.heimattiergarten. de .

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