Wertstoffhöfe öffnen unter Auflagen

Sperrmüll und andere Wertstoffe können auch weiterhin regulär entsorgt werden.

Fulda - Um den Bürgerinnen und Bürgern auch während der Corona-Krise die Möglichkeit zu geben, ihren Grünschnitt sowie Sperrmüll und andere Wertstoffe regulär zu entsorgen, haben die Stadt Fulda und die Kommunen des Landkreises beschlossen, die kommunalen Wertstoffhöfe sowie Grünschnitt-, Kompost- und Reisigsammelplätze, die vorübergehend geschlossen worden waren, ab der Karwoche (Kalenderwoche 15) wieder prinzipiell zu öffnen. 

Ausgenommen ist die Deponie Kalbach: Das Abfallwirtschaftszentrum Kalbach mit Wertstoffhof bleibt für Anlieferungen durch Privatpersonen geschlossen. In einzelnen Kommunen kann es im Detail unterschiedliche Regeln und Auflagen geben, die bei der einzelnen Gemeinde oder Stadt zu erfragen beziehungsweise auf der jeweiligen Homepage abrufbar sind. So ist beispielsweise in der Gemeinde Künzell nur die Annahme von kostenfreiem Material (Papier, Kartons, Altmetall, Gelber Sack, Elektronikschrott) sowie von Grünabfällen möglich. 

Die Stadt Fulda wird ihren Wertstoffhof in der Weimarer Straße zu den üblichen Öffnungszeiten (Dienstag bis Freitag: 9 bis 17.30 Uhr und Samstag: 9 bis 13.30 Uhr) ab Dienstag, 7. April öffnen. 

Allerdings werden dort – um die Zahl der Nutzerinnen und Nutzer zu begrenzen und die Entsorgungskapazitäten optimal zu nutzen – bis auf Weiteres kein Grünschnitt und Reisig angenommen. Diese können am Reisigsammelplatz in Maberzell zu den üblichen Öffnungszeiten (montags, mittwochs und freitags von 10 bis 17 Uhr und samstags von 10 bis 15 Uhr) abgegeben werden.

Die Stadt Fulda und die anderen Kommunen des Kreises weisen darauf hin, dass Entsorgungsfahrten auf ein notwendiges Maß zu beschränken sind und dass an den Sammelstellen vor Ort nur haushaltsübliche Mengen angenommen werden. Außerdem sollten sich die Bürgerinnen und Bürger auf verzögerte Abläufe bzw. zeitliche Verzögerungen einstellen, da aufgrund der geltenden Beschränkungen wegen der Corona-Pandemie nur eine bestimmte Anzahl von Personen gleichzei-tig auf das Gelände des jeweiligen Wertstoffhofs beziehungsweise Reisigsammelplatzes gelassen werden kann.

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