Gefangen im Netz

Wie wäre es ohne Internet?

Klartext von Redaktions-Volontärin Martina Lewinski
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Klartext von Redaktions-Volontärin Martina Lewinski

Wie sehr sind wir auf das Internet angewiesen? Ein Klartext von Redaktions-Volontärin Martina Lewinski zum Thema Internet.

Das liebe Internet, wurde zur Mitte der 1960er Jahre entwickelt. Nun wächst und gedeiht es seit den 1970ern. Neue Generationen können sich gar nicht mehr vorstellen wie es ohne Internet wäre, ohne „Netflix“, neues Smartphone oder Laptop und iPad. Ja, wir sind schon sehr verwöhnt von der Gemütlichkeit des Internets. Man hat in Sekundenschnelle die Informationen, die man benötigt, durch „Siri“ oder „Google“. Man meint, man müsse gar nicht mehr selber denken.

Ist einem langweilig und hat man an einem Sonntagabend nichts zu tun, dann halten Streaming-Anbieter wie „Netflix“, „Amazon Prime“ und „Disney Plus“ her. Wir setzen uns auf das Sofa und lassen uns berieseln – das ist aber auch eine schöne Sache, vor allem weil man der lästigen Werbung im Kabelfernsehen entgeht. Auf diesen Plattformen, ist man selbst der Herr und bestimmt was läuft. Wird das langweilig, gibt es ja auch noch „Social Media“: „Facebook“, „Instagram“, „Tik Tok“. Sorglos wird man auf diesen Kanälen einige Stunden Lebenszeit los. Man scrollt von oben nach unten und schaut sich gepostete Beiträge von Freunden oder „Influencern“ an.

Aber mal zurück zu dem Wissen auf Knopfdruck: Man kann also alles googlen und im Internet nachlesen. Praktisch ist das natürlich für unsere aktuellen Homeschooling-Kandidaten. Die Kinder müssen sich in der Corona-Schulsituation nämlich vieles selbst beibringen. Da ist es ganz gut, wenn man sich „Google“ zu Hilfe nimmt. Im eigenen Umfeld erlebe ich es, dass „Google“ bei vielen Kindern die meist genutzte App ist am Handy. Nicht „Tik Tok“ oder „Instagram“ – nein, „Google“! Und zwar, weil sie sonst mit ihren Hausaufgaben nicht weiterkämen und sie mehr oder weniger auf sich alleine gestellt wären. Es ist sehr praktisch, dass man nicht mehr die komplette „Brockhaus“-Kollektion braucht um ein Wort nachzuschlagen. Durch die Videoplattform „Youtube“ kann man sich sogar gleich die Matheformeln von einem „Influencer“ erklären lassen.

Aber das Internet hat auch seine Tücken. Das beste Beispiel haben wir in den vergangenen Wochen bei einem „Hackerangriff“ auf eine große regionale Lebensmittelkette gesehen. Die Regale waren plötzlich leer, denn durch den Angriff auf die Systeme der Lebensmittelkette konnten keine neuen Bestellungen mehr getätigt werden. Könnte man nicht einfach einen Zettel und einen Stift nehmen und es machen wie früher? Ja, nur leider ist das heute nicht mehr so einfach, da alles über das Internet beziehungsweise mit digitalen Geräten gemacht wird. Da frage ich mich, wie wäre es, wenn das Internet mal auf allen Gebieten komplett ausfallen würde? Spontan fällt mir nur ein Wort dazu ein – Chaos!

Wenn das Internet mal nicht funktioniert, sind viele Firmen aber auch Privatpersonen aufgeschmissen. So hat die Digitalisierung ihre guten Seiten, wie die Vereinfachung der Kommunikation, aber auch ihre Schattenseiten. Neue Gefahren, die sich auftun, wie Cyberangriffe auf Firmen, Cybermobbing oder leider auch das Suchtpotenzial das hinter den ganzen digitalen Plattformen steckt. Aber so war es eben doch schon immer: Zuviel von etwas ist nie gut. Wichtig ist, eine gute Balance zu finden.

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