Was wird aus dem "Sommerlad"-Areal? Neue Pläne für Petersberg

Eigentümer Kutsch sagt, dass in Petersberg kein neues Einkaufszentrum geplant sei.

Petersberg. Wird aus dem „Sommerlad“-Gelände und dem benachbarten „Justus-Liebig-Center“ ein großes Einkaufszentrum? Im Bauausschuss der Gemeinde Petersberg wurde jetzt der neue Bebauungsplan für beide Areale vorgestellt. Nach der Offenlegung muss dieser noch in der Gemeindevertretung beschlossen werden. Auf Anfrage von „Fulda aktuell“ nahm Uwe Kutsch, Sprecher der Eigentümerfamilien Link/Kutsch, Stellung.

Kutsch zufolge „soll am Petersberg kein Einkaufszentrum geplant werden“, vielmehr befinde sich hier schon das „Justus-Liebig-Center“ und nebenan das jetzige „Sommerlad“-Areal mit der Firma „Hammer“. An dem jetzigen Bestand an Mietern im „Justus-Liebig-Center“ ändere sich nichts. In dem Bereich des „Sommerlad“-Areals werde neben dem derzeitigem Mieter „Hammer“ die Firma „Poco“ einziehen. Kutsch: „Die frei werdenden Flächen werden, sobald das Baurecht rechtsgültig wird, wieder an einen Möbelhändler vermietet werden. Was die Sortimente betrifft, werde sich zum heutigen Stand mit der Firma „Sommerlad“ als Mieter auch bei einer Neuvermietung nichts ändern, da hier nur die freiwerdenden Flächen wieder von Möbelhändeln übernommen werden. „Die einzige Maßnahme, die wir planen, um aus den bisher – durch das ,Somit-Gebäude’ – getrennten Flächen eine Verbindung herzustellen, ist die, dass wir das ,Somit’- Gebäude zurückbauen wollen, damit neue Parkplätze entstehen und die Kunden von einem Teil zum anderen gehen können beziehungsweise ein verbundenes Einkaufserlebnis haben.“

"Keine Auswirkungen auf die Innenstadt"

Kutsch betont auf Anfrage auch, dass der neue Bebauungsplan lediglich den derzeitigen Bestand widerspiegele. „Der alte Bebauungsplan wurde ja nur aufgrund eines formalen Fehlers aufgehoben, nicht weil hier Sortimente geändert werden sollten. Auswirkungen auf die Innenstadt kann es folglich nicht geben, da sich an den Sortimenten nichts ändern wird.“ Alle Sortimente, die „Sommerlad“ und „Hammer“ und das „Justus-Liebig-Center“ bisher verkaufen durften, würden nicht überschritten. Im derzeitigem „Sommerlad“-Areal würden lediglich aus der einen Mietfläche zwei Mieteinheiten gebildet.

Eine Neuvermietung der freien Möbelflächen könne im Übrigen erst erfolgen, sobald das neue Baurecht rechtskräftig ist, da mit der Neuvermietung der Restflächen Umbaumaßnahmen, wenn auch gering, nötig sind (Wände einziehen, zweiter Eingang, Rampe und Ähnliches).

Kutsch abschließend: „Wir stehen aber mit Interessenten in Verhandlung. Gerne hätten wir hier früher neu vermietet, damit die ,Sommerlad’- Mitarbeiter übergangslos in neue Beschäftigungen hätten wechseln können.“

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