Mit dem "Wunder"-Lied der Coronakrise trotzen

"Wunder"-Werk mehrerer Beteiligter, koordiniert von Johannes Lowien ("SongDesign") aus Lehnerz

Fulda - Die Coronakrise verlangt den Menschen derzeit sehr vieles ab. Und nicht wenige hoffen darauf, dass sich bald ein Wunder ereignet. „Wunder“ heißt auch ein entsprechender Song, der von Andreas Charl interpretiert wird. Komponiert hat das Werk Jan Laacks, der neben Luca Kaufmann und Johannes Lowien auch den Text beigesteuert hat.

Lowien ist Musikproduzent in Lehnerz („SongDesign“), wo auch die erfolgreiche Single „Und der Wind heult zärtlich“ entstanden ist. Mit dem Lied, eine Hommage auf Sylt, war Sänger Markus Schmitt viele Wochen in der Hitparade von „hr4“ vertreten. Zudem ist der Song in Download- und Streamingportalen erhältlich und verzeichnet auch bei „ Youtube“ viele Aufrufe („Fulda aktuell“ berichtete).

Und nun also „Wunder“, bei dem Lowien alle Akteure aus Hessen, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Bayern zusammengebracht und das Ganze koordiniert hat. „Die Idee für ,Wunder‘ spukte bei einigen von uns schon im Kopf herum, war allerdings eher als Lied zur Fußball-EM gedacht, falls sich die deutsche Mannschaft schwer tun sollte“, schildert Lowien im Gespräch. Dann aber habe sich die Coronakrise immer weiter verschärft, so dass das Lied nun darauf ausgelegt sei, den Einzelnen wachzurütteln und nicht in Schockstarre zu verfallen.

„Jede Krise hat auch ihre positiven Aspekte und kann Veränderungen bewirken, beispielsweise im Zusammenleben untereinander“. Das Lied sei ein Appell zum „Nach vorne schauen“, denn in schwierigen Zeiten sollten alle füreinander einstehen. Kurz: „Es ist ein Lied, das Zuversicht vermitteln will“.

Sänger Charl, der als „DJ Papaoke“ ein bekannter Discjockey ist und auf Mallorca auflegt, habe sehr viel „Kraft in seinem Sound der Stimme“ und sei „Erste Wahl“ gewesen, so Lowien. Aktuell laufen die ersten Radiopromotions; zudem ist „Wunder“ bei „Amazon“ oder „Spotify“ zu hören. Und zu sehen bei „YouTube“. Bei dieser Produktion haben TV-Koch Alexander Hermann und der in Fulda bestens bekannte „George le Bonsai“ mitgewirkt.

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