´Zähes Ringen´

Fulda. "Den entschiedenen Willen in der Region, den Ausbau der ICE-Strecke Fulda - Frankfurt voran zu bringen", haben fhrende Vertrete

Fulda. "Den entschiedenen Willen in der Region, den Ausbau der ICE-Strecke Fulda - Frankfurt voran zu bringen", haben fhrende Vertreter der Kommunal- wie der Bundespolitik aus der Region in einem Gesprch mit der Bundesregierung bekrftigt.

In einem Gesprch mit dem Staatssekretr im Bundesverkehrsministerium, Rainer Bomba, bekannten sich der Fuldaer Landrat Bernd Woide und Fulda Oberbrgermeister Gerhard Mller gemeinsam mit dem Bundestagstagsabgeordneten Michael Brand zum "vollen Einsatz der Region fr den Trassenausbau".

OB Mller und Landrat Woide erneuerten die "auerordentliche Eigenanstrengung, zu der sich die Kommunen an der ICE-Trasse gemeinsam mit der Landesregierung bereit erklrt haben", indem sie die Kosten der Planung fr die Trasse vorfinanzieren wollen.

"Wir untersttzen dieses bundesweite Engagement. Das Bundesverkehrsministerium hat eine berprfung aller Projekte des in 2003 beschlossenen Bundesverkehrswegeplans in Auftrag gegeben." Dabei, so Bomba, habe Bundesverkehrsminister Ramsauer immer betont, dass es um eine Bewertung der Trassen fr das gesamte Schienennetz gehen werde. "Die Trasse Fulda-Frankfurt ist im Bundesverkehrswegeplan im Vordringlichen Bedarf eingestuft. Diese ICE Trasse erfllt eine weit ber die Region bedeutsame Funktion. Dazu, so Bomba, zhle die Einbindung in das europische Schienenverkehrsnetz ebenso wie die Tatsache, dass die Bahn AG die ICE Strecke Fulda-Frankfurt zu einer ihrer wichtigsten Zukunftsvorhaben erklrt hat. Der Abschluss der in Auftrag gegebenen berprfung und die Auswertung der Ergebnisse werden die Grundlage fr das weitere Vorgehen und die Entscheidung der Bundesregierung ber die Trasse Fulda-Frankfurt sein.

Gemeinsam mit Brand sagten Landrat Woide und OB Mller "fr die Region als Ganzes" zu, "nicht nachzulassen im zhen Werben fr diese zentrale Zukunftsinvestition, auch in schwierigen finanziellen Zeiten."

Brand, Mller und Woide bekrftigten, dass "die vielfltigen Gesprche" der regionalen Spitzenvertreter mit Landes- und Bundesregierung sowie mit der Bahn AG "in aller Stille und in aller Nachhaltigkeit fortgesetzt werden". Dabei sei man sich "sehr im Klaren darber, dass diese Anstrengungen nach Jahrzehnten und in der akuten Finanzkrise weiter gefhrt werden mssen, damit in vielleicht erst einem Jahrzehnt dieses zentrale Projekt in die Realisierung gehen kann." Die drei Verantwortlichen zeigten sich optimistisch und betonten: "Die Region will die neue Trasse muss, und wir setzen wir uns weiter stark dafr ein, mit Klugheit und Energie."

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