Ab Donnerstag:  Zentrale Notaufnahme des Klinikums Fulda  im neuen "INO-Zentrum"

Unterschiedliche Zugangswege sollen Versorgung verbessern und beschleunigen 

Fulda - Schritt für Schritt kommt Leben ins neue "INO-Zentrum" (Intensiv,- Notfall- und Operationszentrum) des Klinikums Fulda. Gut sechs Wochen nach der offiziellen Eröffnung und dem „Tag der offenen OPs“ des "INO-Zentrums" sind neben der Intensivstation und dem OP die Stationen der Urologie, der Hals-Nasen-Ohren Klinik und der Neurochirurgie bereits im Neubau aktiv. Auch die Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte (AEMP), die chirurgische IMC-Station und die perioperative Überwachungseinheit haben ihren Betrieb im Neubau aufgenommen. Ein weiterer großer Schritt wird am Donnerstag, 4. Juli, um 8 Uhr erfolgen: Die Zentrale Notaufnahme (ZNA) nimmt ihren Betrieb im Neubau auf.

Notfall-Patienten, die die ZNA selbstständig aufsuchen, nehmen den Eingang zur neuen Notaufnahme im "INO-Zentrum" und gehen nicht mehr wie bisher über die Eingangshalle des Klinikums. Patienten, die mit dem Hubschrauber gebracht werden, gelangen direkt vom Landeplatz am Hangar über einen Aufzug in die neue Notaufnahme. Die Rettungswagen steuern die ZNA über die neue Rettungswagenhalle an, die direkt an die ZNA angrenzt.

„Durch unterschiedliche Zugangswege wird die Versorgung verbessert und beschleunigt“, so Dr. Petra Zahn, Direktorin der Notaufnahme. „Jeder Patient wird kurz nach dem Eintreffen durch speziell ausgebildete Fachkräfte untersucht, und innerhalb zehn Minuten nach der Aufnahme in der ZNA wird die Dringlichkeit der Behandlung festgelegt.“ Je nach Schwere des Krankheitsbildes wird anhand eines validierten Systems die Behandlung unmittelbar eingeleitet oder der Patient wird zunächst in eine der Wartezonen gebeten.

Auch in der neuen ZNA wird es Wartezeiten geben. Derzeit werden bis zu 3.800 Patienten im Monat behandelt, wobei sich das Eintreffen der Patienten nicht gleichmäßig über den Tag verteilt. 25 Behandlungskabinen ermöglichen einen raschen Durchlauf. Der Schockraum, der über einen hochmodernen Computertomographen (CT) verfügt, bringt insbesondere für Schwerverletzte eine erhebliche Beschleunigung der Diagnostik. Die CT-Untersuchung des gesamten Körpers kann dort in weniger als 15 Sekunden erfolgen.

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